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Im Jahresbericht 2018 berichten wir auch über die Menschen in den syrischen Flüchtlingscamps. Foto: AFP

Jahresbericht 2018

Es sind die Menschen, die im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen – die Klientinnen und Klienten, die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, die Spender*innen und sonstigen Mitstreiter*innen. Im Jahresbericht 2018 erhalten deshalb vor allem sie das Wort.

Unsere Patient*innen und Kolleg*innen, ob im Ausland oder in Deutschland, zeichnen das Bild eines Jahres, das geprägt war von menschlichen Tragödien, aber auch von bemerkenswerter Resilienz, von Hoffnung und Erfolgen im Einsatz für das Recht auf medizinische Versorgung.

Und wurde das Engagement im In- und Ausland durchaus gewürdigt: Im Oktober wurde Ärzte der Welt mit dem Sozialen Menschenrechtspreis der Eberhard-Schultz-Stiftung ausgezeichnet. Und unser Partner Dr. Denis Mukwege erhielt Ende des Jahres für seinen unermüdlichen Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe in der Demokratischen Republik Kongo den Friedensnobelpreis.

Doch sich auf den Lorbeeren auszuruhen, war auch 2018 keine Option. Die humanitären Katastrophen in Syrien und Jemen ließen der Bevölkerung und Hilfsorganisationen keine Atempause. Der Nahostkonflikt spitzte sich wieder zu, was sich unter anderem in blutigen Massenprotesten im Gazastreifen äußerte. In riesigen Flüchtlingslagern – zum Beispiel in Bangladesch oder Uganda – harren Millionen Männer, Frauen und Kinder unter miserablen Bedingungen und mit wenig Hoffnung auf ein besseres Leben aus.

Dazu kommen gefährliche Entwicklungen in der weltweiten politischen Landschaft. Menschenrechte, die einst als universell und unumstößlich galten, werden heute täglich missachtet. Und zwar nicht nur von Autokraten oder skrupellosen Fanatiker-Gruppen: Auch in Ländern, die schon lange in Frieden und Wohlstand leben, breitet sich eine Stimmung der Abschottung und des „Jede*r-für-sich“ aus.

Wer sich gemeinsam mit Ärzten der Welt engagiert, weigert sich, diese Haltung zu teilen. Humanität ist die Richtschnur unseres Handelns. Damit Gesundheit und Gerechtigkeit für immer mehr Menschen Realität wird.

Wir sind überzeugt, dass langfristige Verbesserungen nur mit politischem Engagement und öffentlichkeitswirksamen Aktionen in Kombination mit professioneller Medienarbeit erreicht werden können. Auch hier gibt unser Bericht einen Einblick.