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Nepalesin in überfluteter Landschaft
Nothilfe

Ärzte der Welt: Nothilfe nach Flut in Nepal

Ärzte der Welt unterstützt Flutopfer in Nepal

Sintflutartige Regenfälle haben in Südasien vergangenen Monat zu dramatischen Überschwemmungen geführt. Hunderte Menschen kamen dabei ums Leben, Hunderttausende wurden aus ihren Häusern vertrieben. Ärzte der Welt hat umgehend reagiert.

Rund 1,7 Millionen Menschen in Nepal waren von der Flut nach dem starken Monsun im August betroffen. In der Region Terai im Süden des Landes zerstörte das Wasser 65.000 Häuser. Auch einige Medikamentenlager wurden überschwemmt.

Um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern, hat Ärzte der Welt in Mahottari ein SMS-Überwachungssystem eingerichtet. Sein Zweck ist es, sicherzustellen,  dass die Behörden jederzeit über die Lage in allen 76 Gesundheitszentren des Distrikts informiert sind, um schnell auf Notfälle reagieren zu können. Dies ist in einem Land wie Nepal, dessen Infrastruktur schwach und dessen Gesundheitssystem instabil ist, eine echte Herausforderung.

Schon das schwere Erdbeben vor zwei Jahren hatte desaströse Folgen für das Land

Jeden Tag schicken nun die einzelnen Einrichtungen per SMS Informationen zu Krankheitsfällen, wie zum Beispiel Cholera, dem Medikamentenlagerbestand oder möglichen Schwierigkeiten der medizinischen Teams vor Ort an die zuständige Behörde in Mahottari. Diese erstellt eine Datenbank und leitet sie an das nationale Gesundheitsministerium weiter.

Nur wenige Wochen nach der Flutkatastrophe und zwei Jahre nach einem schweren Erdbeben, das ebenfalls desaströse Folgen für das Land hatte, arbeitet Ärzte der Welt mit den lokalen Behörden und anderen Partnern daran, das Gesundheitssystem zu stärken. Damit soll Nepal in die Lage versetzt werden, auf mögliche zukünftige Naturkatastrophen effektiver zu reagieren.

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