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Das Liberiaprojekt geht weiter - Erfahrungen einer Projektreise
Liberia

Dr. Nicole Schmidt hat von Juni bis Dezember 2005 als Ärztin in Liberia für Ärzte der Welt gearbeitet. Sie hat den Wiederaufbau von 10 Gesundheitsstationen im Bong County im Nordosten Liberias mit vorangetrieben. Im Dezember 2006 ist sie zusammen mit Dr. Lecia Feszczak für Ärzte der Welt noch einmal nach Liberia zurückgekehrt und schildert ihre Eindrücke:



Freiwillige stellen sich vor: Gabriele Krüger ist seit Oktober im Sudan im Einsatz für Ärzte der Welt
SimbabweDas Kalma Camp ist das größte Flüchtlingscamp der Welt. 7 km x 1,5 km Fläche, bedeckt von provisorischen Unterkünften für fast 100.000 Menschen. Früher gab es einen Wald rund um das Camp, doch der ist längst abgeholzt worden, um Feuerholz zum Kochen zu bekommen. Diejenigen, die schon länger dort sind haben sich kleine Hütten mit Lehmwänden gebaut, die Neuankömmlinge leben oft nur unter Plastikplanen.
Die Lebenssituation im Camp ist schwierig -  wenig Nahrungsmittel, zeitraubende Wasserbesorgung, überlaufende Latrinen. Auch im Sudan ist es Winter, so dass die Temperaturen in der Nacht oft etwa 0 Grad betragen – der kalte Wind macht den Menschen zu schaffen.
Die Sicherheitslage im Camp ist kritisch, doch außerhalb wird es erst recht gefährlich, vor allem für Frauen und Kinder. Der Broterwerb, das Sammeln von Feuerholz oder die Ernte zwingen sie trotz allem zum Verlassen des Camps. Die Zahl der vergewaltigten Frauen nimmt zu.

HIV/AIDS-Spezialistin Frau Dr. Ignea leitet ein Projekt in Simbabwe
Simbabwe

Vier Millionen Menschen leben an der nordöstlichen Grenze Simbabwes zu Mozambique, im Distrikt Chipinge, Manicaland. Ca. 21% der im Alter zwischen 15 und 49 Jährigen leiden dort mittlerweile an HIV/AIDS. Angesichts dieser verheerender Zahlen engagiert sich Ärzte der Welt mit einem umfassenden Programm für die betroffenen Menschen und sorgt sich auch um die sozio-ökonomischen Folgen für die Kinder und Angehörigen.

In der Hauptstadt Harare mit 360.000 Bewohnern hat Ärzte der Welt seit 2004 begonnen, einen Stützpunkt aufzubauen. Von hier aus werden Netzwerke mit Organisationen initiiert und koordiniert, medizinische Entwicklungsprogramme mit dem dortigen Gesundheitsministerium abgestimmt und Ernährungsprogramme für das Land angeregt.



Neuer OP - Trakt im Krankenhaus von Batticaloa feierlich eröffnet
Operation Sourire

Am 7. Mai 2007 fand in Batticaloa (Sri Lanka) die Eröffnung des neuen OP- Traktes statt. In Anwesenheit des Landrates der Region Herrn Arumainayagam und eines Hindu-Priesters, wurden die feierlichen Riten vollzogen.
Ärzte der Welt hat mit Unterstützung von der Stadt München und vor Ort von Help e.V. in den ersten Monaten dieses Jahres veranlasst, dass die Räumlichkeiten des Operationssaales neu gestaltet werden konnten.






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