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Internationale Projekte

Nothilfe & langfristiges Engagement
Neben Soforthilfeeinsätzen wie etwa in Haiti oder Pakistan, hilft Ärzte der Welt beim Wiederaufbau, engagiert sich in der Krisenprävention und leistet in vielen Ländern vor allem auch langfristige Entwicklungszusammenarbeit. Viele Projekte befinden sich in Regionen, die in der Weltöffentlichkeit kaum Beachtung finden. Ziel unserer Arbeit ist dabei immer, Menschen in Krisensituationen unabhängig von ihrer ethnischen, sozialen, religiösen und politischen Herkunft, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen - d.h. wir wenden uns gegen jede Form von Ausgrenzung. » mehr

Inlands-Projekte

Medizinische Grundversorgung für alle
Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch in Europa setzen wir uns mit Gesundheitsprogrammen für diejenigen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen. 2015 führten die Netzwerk-Mitglieder 257 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen europäischen Heimatländern durch. In Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München und Med.Mobil in Stuttgart, Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an. » mehr


BENIN: Das “Sonnenhaus” stärkt junge Mütter und ihren Babys

In Benin sterben jährlich 30.000 Kinder noch vor ihrem 5. Geburtstag.
Im "Maison du soleil" betreut Ärzte der Welt Neugeborene und ihre Mütter, die jung schwanger geworden sind.


Minderjährige Flüchtlinge in Calais: Das Recht auf Schutz

Unbegleiteter Minderjähriger in Calais - Foto: O. Papegnies

12. September 2016 – Nachdem die baldige Auflösung des Flüchtlingslagers von Calais durch den französischen Innenminister Bernard Cazeneuve angekündigt wurde, rufen Ärzte der Welt Frankreich, Ärzte der Welt Großbritannien sowie Unicef Frankreich und Großbritannien dringend dazu auf, den Schutz von unbegleiteten Minderjährigen im Sinne des internationalen Rechts zu gewährleisten.» mehr


UN-Gipfel in New York: Verpasste Chance

Konkrete Zahlen enthält die UN-Erklärung nicht, auch keine Angaben zur Aufteilung der Lasten in der Flüchtlingskrise. Foto: Olmo Calvo

September 2016. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich in New York getroffen, um verbindliche Grundlagen für den Schutz der Menschenrechte von allen Flüchtlingen und Migranten zu schaffen. Françoise Sivignon, Präsidentin von Ärzte der Welt Frankreich vermisst einen starken politischen Willen zur Bewältigung der Krise.» mehr


Jemen: Ärzte der Welt evakuiert Mitarbeiter und stoppt Aktivitäten vorläufig

Ganze Städte sind zerstört, Jemen befindet sich in einer humanitären Notsituation ungeahnter Größenordnung. Foto: Ärzte der Welt

6. September 2016. Immer intensivere Bombardements und ein erneuter Anstieg von Gewalt zwingt Ärzte der Welt dazu, seine Mitarbeiter aus dem Gebiet Sanaa im Jemen abzuziehen. Ärzte der Welt fordert die Umsetzung eines sofortigen Waffenstillstandes, um die Entsendung von Hilfe zu ermöglichen und auf die eklatante humanitäre Notlage reagieren zu können. » mehr


Ungarn: Die Anspannung nimmt zu

Unzureichende Bedingungen in serbischen Flüchtlingslagern

August 2016. Ungarn hat im Juli damit begonnen, die Grenzkontrollen weiter zu verschärfen und Flüchtlingslager zu räumen. An der Grenze und in den Lagern herrschen besorgniserregende Missstände. Mehrere Teams von Ärzte der Welt betreuen die Menschen in mobilen Kliniken und setzen sich für eine Verbesserung der Situation ein.» mehr


Flüchtlingslager Calais: Vier Tote in zwei Wochen

Schlechte Bedigungen in den Lagern um Calais. Foto: Olivier Papegnies

August 2016. Im Flüchtlingslager nahe am Eingang zum Eurotunnel leben Flüchtlinge unter inakzeptablen Bedingungen – allein in den vergangenen zwei Wochen sind dort vier Menschen gestorben. Ärzte der Welt versorgt die Menschen im Camp und sieht die Todesfälle als Konsequenz einer gescheiterten Politik.» mehr


Äthiopien: Nein zur Genitalverstümmelung

Mädchen werden in der Region Afar schon kurz nach der Geburt genitalverstümmelt. Ärzte der Welt engagiert sich gegen diese grausame Praxis mit einem Aufklärungsprojekt.

Afar im Nordosten Äthiopiens zählt zu den heißesten Regionen der Erde. Die Menschen dort sind bitterarm, als Halbnomaden leben sie von einer bescheidenen Landwirtschaft. Wie in vielen Teilen Afrikas besteht auch in Afar die jahrhundertealteTradition, Mädchen zu beschneiden. Ärzte der Welt engagiert sich seit 2014 gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Projektreferentin Mariam Janssen-Yousaf berichtet.» mehr