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Internationale Projekte

Nothilfe & langfristiges Engagement
Neben Soforthilfeeinsätzen wie etwa in Haiti oder Pakistan, hilft Ärzte der Welt beim Wiederaufbau, engagiert sich in der Krisenprävention und leistet in vielen Ländern vor allem auch langfristige Entwicklungszusammenarbeit. Viele Projekte befinden sich in Regionen, die in der Weltöffentlichkeit kaum Beachtung finden. Ziel unserer Arbeit ist dabei immer, Menschen in Krisensituationen unabhängig von ihrer ethnischen, sozialen, religiösen und politischen Herkunft, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen - d.h. wir wenden uns gegen jede Form von Ausgrenzung. » mehr

Inlands-Projekte

Medizinische Grundversorgung für alle
Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch in Europa setzen wir uns mit Gesundheitsprogrammen für diejenigen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen. 2015 führten die Netzwerk-Mitglieder 257 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen europäischen Heimatländern durch. In Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München und Med.Mobil in Stuttgart, Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an. » mehr


BENIN: Das “Sonnenhaus” stärkt junge Mütter und ihren Babys

In Benin sterben jährlich 30.000 Kinder noch vor ihrem 5. Geburtstag.
Im "Maison du soleil" betreut Ärzte der Welt Neugeborene und ihre Mütter, die jung schwanger geworden sind.


Nepal: Ein Jahr nach dem Erdbeben

18 Gesundheitsposten wurden nach dem Erdbeben repariert oder neu gebaut. Foto: Oliver Papegnies

April 2016. Fast 9.000 Tote und über 22.000 Verletzte – das war die schreckliche Bilanz des Erdbebens, das vor einem Jahr die Himalayaregion erschütterte. Unzählige Häuser wurden zerstört, darunter auch viele Gesundheitseinrichtungen. Mobile Ärzte der Welt-Teams konnten die Kranken und Verletzten oft nur zu Fuß oder mit einem Hubschrauber erreichen. Doch der Wiederaufbau ist in vollem Gange.» mehr


Chios/Griechenland: Ärzte der Welt zieht sich aus Camp Vial zurück

Flüchtlinge auf Chios. Foto: Jenny Matthews

April 2016. Ärzte der Welt hat seine Arbeit im Camp Vial unterbrochen, ist aber außerhalb des Lagers weiterhin auf der griechischen Insel Chios tätig. Ärzte der Welt sieht im Abkommen der Europäischen Union mit der Türkei die Prinzipien der Genfer Flüchtlingskonvention und den Grundsatz der Nichtzurückweisung von Flüchtlingen ausgehebelt.» mehr


Ärzte der Welt verstärkt Einsatz in Griechenland und sieht Schutzpflicht massiv verletzt

„Sie behandeln uns wie Tiere“, sagt ein Patient , dessen Verwundungen vom Ärzte der Welt-Team behandelt wurden. Foto: Ärzte der Welt

März 2016. Vor dem Hintergrund der beispiellosen humanitären Krise baut Ärzte der Welt sein Engagement in Griechenland, auch in Idomeni weiter aus. Ärzte der Welt sieht im Abkommen der Europäischen Union mit der Türkei die Prinzipien der Genfer Flüchtlingskonvention und den Grundsatz der Nichtzurückweisung von Flüchtlingen ausgehebelt. » mehr


Weltweit ignoriert: Die Humanitäre Katastrophe im Jemen

Acht von zehn Menschen in Jemen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, sehr vielen fehlt die medizinische Versorgung. Foto: © Mohamed Al-Sayaghi / Reuters

März 2016. Vor einem Jahr begann der Militäreinsatz von Koalitionsstreitkräften arabischer Staaten unter der Führung Saudi-Arabiens gegen die schiitischen Huthi-Rebellen in Jemen. Nun schlagen Ärzte der Welt und fünf weitere internationale Nicht-Regierungs-Organisationen, die im Jemen tätig sind, Alarm: über eine der schlimmsten humanitären Katastrophen dieser Zeit. Jemen stürzt ins Chaos. Doch dies wurde bisher weltweit ignoriert. » mehr


Ärzte der Welt fordert humanitäre Antwort in der Flüchtlingskrise

München, März 2016. Nach dem EU-Gipfel in Brüssel verurteilt das internationale Netzwerk Ärzte der Welt die sich abzeichnende Einigung zwischen der Europäischen Union und der Türkei scharf und fordert eine menschliche Antwort auf die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg.» mehr


Seenotrettung auf dem Mittelmeer

© SOS Méditerranée

März 2016. Teams von Ärzte der Welt und der Hilfsorganisation SOS Méditerranée haben am 7. März während ihres Einsatzes im Mittelmeer 74 Menschen aus Seenot gerettet. Seit Ende Februar kreuzt das Rettungsschiff Aquarius vor der Küste Libyens, um schiffbrüchige Flüchtlinge vor dem Tod zu bewahren.» mehr