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Ärzte der Welt Kanada ist auch trotz der Coronakrise aktiv. Foto: Cédric Martin

Weitermachen trotz Corona

 

Um auch während der Coronakrise für seine Patient*innen da zu sein, hat die kanadische Sektion von Ärzte der Welt ihre Dienste der Situation angepasst.

Kanada zählte am 18.05.2020 nach Angaben der WHO 76.204 Corona-Infizierte und 5.702 Tote. Ärzte der Welt Kanada stellt in den Großstädten Montreal und Victoria weiterhin eine medizinische Grundversorgung für diejenigen zur Verfügung, die keinen Zugang zu regulären medizinischen Einrichtungen finden.

Die Teams sind mit Behandlungsbussen unterwegs und betreuen vor allem Obdachlose. Sie informieren über präventive Maßnahmen gegen das Coronavirus. Wer akute Symptome aufweist, wird an die vorgesehenen Kliniken überwiesen.

Aber die meisten Patient*innen haben andere Beschwerden. Die Ehrenamtlichen behandeln kleinere Infektionen, Wunden, Geschlechtskrankheiten und verteilen auch Lebensmittel und Hygieneprodukte. Andere Belange, wie zum Beispiel das Ausstellen von Rezepten, werden zurzeit vorwiegend telefonisch besprochen.

Patient*innen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus werden weiter betreut

Ärzte der Welt Kanada betreibt außerdem eine Klinik für Migrant*innen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Auch hier werden Konsultationen derzeit per Telefon durchgeführt oder in der Klinik, nachdem vorher ein Termin vereinbart worden ist. Daneben werden Informationen über Covid-19 in mehreren Sprachen angeboten.

Psychologische Unterstützung auch für Pflegekräfte

Psychologische Sprechstunden finden im Moment telefonisch oder per Videokonferenz statt. Als Reaktion auf die aktuelle Krise bieten die Psycholog*innen nun auch langfristige Unterstützung für Pflegekräfte an.

 

 

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