2024 eröffnete Ärzte der Welt ihre neueste medizinische Anlaufstelle in Magdeburg. © Ärzte der Welt

Unsere Hilfe
open.med Magdeburg

Helfen Sie mit!

Intervall
Beträge

unserer Patient*innen haben keinen Krankenversicherungsschutz.

unsere Patient*innen sind obdachlos oder leben in unsicheren Wohnverhältnissen.

Unsere Patient*innen stammen aus mehr als 12 Ländern.

Gesundheitsversorgung für alle

Immer mehr Menschen im Osten Deutschlands sind entweder gar nicht oder nur unzureichend krankenversichert. In einigen Regionen wie zum Beispiel in Magdeburg fehlt es bisher an Angeboten für eine niedrigschwellige medizinische Versorgung.

Unsere Hilfe

2024 haben wir in Magdeburg eine neue open.med-Anlaufstelle eröffnet. Einmal pro Woche bieten unsere ehrenamtlichen Mediziner*innen Menschen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz eine kostenlose allgemeinmedizinische Sprechstunde an. Patient*innen können ohne telefonische Voranmeldung für eine Beratung und Untersuchung in unsere Praxis kommen. Einmal im Monat finden in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und der Bahnhofsmission Magdeburg zahnärztliche Sprechstunden in der open.med-Praxis statt.

„In Magdeburg wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Lücke in der gesundheitlichen Versorgung zu schließen. Obwohl hierzulande eigentlich kein Bedarf für Angebote wie unseres bestehen sollte. Denn die Bundesrepublik hat sich dazu verpflichtet, allen Menschen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu gewährleisten.“

Christian Stegmüller, Leiter Inlandsprogramme bei Ärzte der Welt

Gesucht: Ehrenamtliche Mitarbeit

Um möglichst vielen Menschen in Magdeburg zu helfen, sind wir auf Ihre ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Wir suchen daher noch dringend ehrenamtliche Ärzt*innen, Helfer*innen und Medizinstudierende.

Melden Sie sich einfach bei uns, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. 

Behandlungsliegen, Stethoskope, Büromöbel – es braucht viel, um die neue Anlaufstelle in Magdeburg ins Laufen zu bringen. Jeder Beitrag hilft, damit wir Menschen in Not versorgen können. Bitte helfen Sie mit!

Ärzte der Welt hilft Menschen in Not mit medizinischer Versorgung und sozialer Beratung – kostenlos und anonym. Wir sind in Berlin, Hamburg, Magdeburg, München und Stuttgart mit Anlaufstellen und mobilen Einsätzen aktiv. Informationen, Adressen und die Öffnungszeiten finden Sie hier (/help).

Ihre Hilfe:

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Beträge
Zahlungsarten: Kreditkarte, Paypal, SEPA Lastschrift, Google-Pay, Apple-Pay

Spenden mit Vertrauen:

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So wirkt Ihre Hilfe

Jedes Jahr behandeln und beraten die Teams von Ärzte der Welt in Deutschland mehrere tausend Menschen. Und jede*r bringt seine ganz eigene Geschichte mit. Lesen Sie hier einige Beispiele und wie wir helfen konnten.

Deutschland

Familie Oumar*: Medizinische Versorgung für die ganze Familie

Kindersprechstunde open.med Hamburg.
© Bente Stochowsky.
Familie Oumar* suchte aufgrund ausstehender Bearbeitung ihres Aufenthaltsstatus und damit fehlender Krankenversicherung die open.med-Praxis auf. Die schwangere Mutter und ihre beiden Kinder benötigten Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln. Bei der Mutter wurde während der Untersuchung außerdem eine Thrombosegefahr – die zu schwerwiegenden Komplikationen bei einer Schwangerschaft führen kann – festgestellt.

Die open.med-Praxis versorgte sie mit den notwendigen Thrombosenspritzen und begleitete die Familie bis zur Geburt ihres dritten Kindes.

Auch nach der Geburt wird die Familie weiterhin von open.med begleitet: Ehrenamtliche Ärzt*innen der open.med-Praxis werden die notwendigen U‑Untersuchungen des Babys übernehmen.

 *Name geändert

Foto: Symbolbild

Deutschland

Tobias Eilenberger*: Vor der Haft bewahrt

Ein Patient in der open.med Praxis in München.
© Ärzte der Welt.
Kaum hatte Tobias Eilenberger* seine Arbeit verloren, folgte auch schon die nächste Krise: Wegen Schulden bei seiner Krankenversicherung drohte ihm Haft. Mit dieser schwierigen Lage war Tobias Eilenberger überfordert. Er öffnete seine Briefe nicht mehr, darunter auch Mahnungen und Ankündigungen einer Zwangsvollstreckung.

Schließlich wandte er sich an das Team von open.med. Die Mitarbeiter*innen konnten ihrem Patienten dabei helfen, die ausstehenden Beiträge vollständig zu begleichen  und die Krankenkasse und das Amtsgericht darüber informieren. Dank dieser Unterstützung konnte Tobias Eilenberger die Haftstrafe abwenden.

 *Name geändert

Foto: Symbolbild

Aktuelles aus Magdeburg

Unsere Arbeit in Magdeburg wird gefördert von:

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