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Andreja Topsch Foto: Ärzte der Welt

Andreja Topsch: Engagiert fürs Ehrenamt

Andreja Topsch: Engagiert fürs Ehrenamt

„Es ist ideal, wenn sich Aspekte aus dem bisherigen Arbeitsleben kombinieren lassen und dadurch etwas gutes Neues entsteht.“ So sieht es Andreja Topsch, die seit September 2017 als Referentin für Organisation und Ehrenamt bei Ärzte der Welt arbeitet. Im Interview schildert sie, welche Aspekte das sind.

Andreja, gibt es einen roten Faden, der sich durch Dein (Berufs-)Leben zieht?

Bei mir ist das auf alle Fälle das ehrenamtliche Engagement. Als ein in frühen Jahren zugewandertes „Münchner Kindl“ habe ich zwei Muttersprachen – Kroatisch und Deutsch. Während meiner Schul- und Ausbildungszeit habe ich Nachhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund gegeben, übersetzt und zwischen den Kulturen vermittelt. In den vergangenen  Jahren war ich unter anderem ehrenamtlicher Vorstand in einem von Eltern geführten Kindergarten. Die teils recht zeitintensiven Aufgaben haben mir viel Spaß gemacht und mich vor allem auf persönlicher Ebene sehr geprägt. Ich setze mich einfach gerne für andere Menschen ein und es freut mich, Dinge voran zu bringen.

Dieses Jahr ist  das erste Jahr, dass ich nicht aktiv ehrenamtlich tätig bin. Jetzt ist das Ehrenamt zu meinem Hauptberuf geworden.

Wie verlief Deine berufliche Laufbahn parallel zu Deinen Ehrenämtern?

Nach der Ausbildung zur Versicherungskauffrau und einem betriebswirtschaftlichen Studium habe ich viele Jahre bei einem großen Rückversicherer gearbeitet. Zunächst im Bereich Knowledge Management, also der optimalen Nutzung von Wissen und Ideen in einem Unternehmen. Später wurde mein Spezialgebiet die medizinische Risikoprüfung, wodurch ich Einblicke in die Medizin und in das Gesundheitswesen gewinnen konnte.

Wie bist Du dann von einer Rückversicherung zu Ärzte der Welt gekommen?

Nach der Geburt meines zweiten Kindes haben sich meine Prioritäten verändert, und ich habe jetzt andere Erwartungen an mich und an meinen Beruf. So habe ich mich bei Ärzte der Welt beworben, denn gerade die Arbeit für die Gesundheitsversorgung sozial schwächerer Menschen ist mir wichtig. Als Referentin für Organisation und Ehrenamt kann ich nun die Erfahrung und das Wissen aus meinen verschiedenen Tätigkeiten kombinieren.

Was genau beinhaltet Deine Arbeit?

Ich bin die Ansprechpartnerin für unsere ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die hauptsächlich aus dem medizinischen Bereich kommen, und kümmere mich um ihre Anliegen. Dieser Bereich entwickelt sich gerade und es gefällt mir, dass ich hier viel Gestaltungsfreiheit habe.

Im Bereich der Organisation kümmere ich mich um Themen, von denen man erstmal vielleicht nicht denkt, dass sie für eine Hilfsorganisation wichtig sind − etwa ein guter Versicherungsschutz der Mitarbeiter, die Koordination des Datenschutzes oder die Umsetzung größerer logistischer Projekte. Aber diese Dinge sind eben die Basis dafür, dass alle Kolleg(inn)en bei Ärzte der Welt effizient arbeiten können. Dabei mitzuhelfen und so letztendlich für eine bessere medizinische Versorgung von Menschen mit erschwertem Zugang zur Gesundheitsversorgung zu sorgen, das macht mich sehr zufrieden.

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