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Ein Mann mit einem Kind auf dem Arm vor einem brennenden Auto

Syrien: Gewalt beenden, Hilfslieferungen ermöglichen!

Syrien: Gewalt beenden, Hilfslieferungen ermöglichen!

Seit Ende des Jahres 2017 ist Ärzte der Welt mit einer massiven Verschlechterung der Situation in den Bezirken um Idlib und Hama im Nordwesten Syriens konfrontiert. In Ost-Ghouta werden gnadenlos Zivilisten bombardiert. Wir fordern eine wirksame Feuerpause und freie Fahrt für Hilfskonvois.

Update: Hunderte Einwohner der syrischen Region Ost-Ghouta wurden während der langwierigen Verhandlungen des UN-Sicherheitsrates über einen Waffenstillstand getötet. Inzwischen haben sich die Mitglieder des Rates auf eine Resolution verständigt. Doch die Angriffe auf Zivilisten gehen weiter.

„Ärzte der Welt fordert von allen Akteuren in diesem Konflikt eine sofortige Waffenruhe und eine dauerhafte Lösung für die Zivilbevölkerung“, so Francoise Sivignon, Präsidentin von Ärzte der Welt. „Wir erinnern daran, dass das humanitäre Völkerrecht verpflichtend ist. Besonders alarmiert sind wir auch über die Angriffe auf Krankenhäuser und Gesundheitsmitarbeiter. Wir fordern, dass der Zugang zu Gesundheitsversorgung und die Sicherheit von Zivilisten und Pflegepersonal unter allen Umständen gewährleistet wird.“

Die Lage der Syrer ist erschreckend: Insgesamt benötigen 13,1 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. 6,1 Millionen Kinder, Frauen und Männer sind auf der Flucht im eigenen Land, viele versuchen, in die Region Idlib im Norden des Landes zu gelangen. Dort halten sich bereits 1,1 Millionen Vertriebene auf. Ärzte der Welt ist dort in acht Gesundheitszentren vertreten und sorgt für die medizinische Behandlung der Menschen.

Was wir tun

Die Ärztinnen und Ärzte führen in den Camps ambulante Behandlungen durch, helfen mit Medikamenten bei akuten und chronischen Erkrankungen, untersuchen vor allem Kinder auf Mangelernährung und verweisen sie bei Bedarf an spezialisierte Einrichtungen weiter. Sie führen Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren durch und betreuen die Mütter nach der Geburt. Für Entbindungen und Kaiserschnitte gibt es ein Überweisungssystem in geeignete Kliniken, um die Frauen so umfassend wie möglich zu versorgen. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die individuelle psychologische und psychosoziale Betreuung der Patienten durch entsprechend ausgebildete Mitarbeiter.

Ebenso organisiert Ärzte der Welt den Nachschub an wichtigen Arzneimitteln, Verbrauchsgütern und Ausrüstung. Die Teams schulen lokale Gesundheitsmitarbeiter on-the-job, also während der medizinischen Einsätze, und geben Weiterbildungen, um eine so nachhaltige Hilfestruktur aufzubauen.

Das Auswärtige Amt unterstützt Ärzte der Welt. Dennoch sind wir dringend auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende.

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