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Ankommende Flüchtlinge am Hafen

Ärzte der Welt versorgt Migranten und Flüchtlingen (inter-)national

Migranten & Flüchtlinge

An der Seite der Schwächsten

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, die Hälfte von ihnen sind Kinder. In vielen Ländern unterhält Ärzte der Welt Programme, um die Migranten und Flüchtlinge medizinisch zu versorgen und ihnen mit psychosozialer und juristischer Beratung zur Seite zu stehen.

Die Situation

Immer mehr Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Sie fliehen vor Kriegen und Konflikten, vor Verfolgung und Folter, Hunger und wirtschaftlicher Not. Über elf Millionen Frauen, Kinder und Männer sind allein wegen des Bürgerkriegs in Syrien auf der Flucht. Weltweit waren es noch nie so viele: 65 Millionen sind es derzeit, das entspricht der Einwohnerzahl Frankreichs. Die meisten von ihnen – über 40 Millionen – sind Vertriebene in ihrem eigenen Land.

 

  • Aboud

    Aboud S., 23 Jahre

    "Ich komme aus Darfour, im Nordsudan. Ich habe die Hölle verlassen - bei uns herrscht Krieg. Sie bringen alle um und überall hungern Menschen. Bevor ich mich auf den Weg machte, dachte ich Frankreich wäre das Paradies. Ich meinte, hier bekäme man einfach eine Wohnung, man könne arbeiten oder studieren...Mir ist klar geworden, dass es gar nicht so einfach ist, wie ich dachte, aber gut...Ich habe die Hölle verlassen und hier ist Frieden."

  • Ana, Honduras

    Ana T., 27 Jahre.

    "Ich komme aus einem kleinen Dorf in Honduras. Eine meiner Schwestern ist nach Tapachula, Chiapas, Mexiko umgezogen. Ich bin mit meiner Mutter und meiner Tochter zu ihr gezogen. Wir mussten den Fluss Suchiate in einem Floß überqueren, weil wir keine Papiere hatten. In Tapachula ist das Leben ruhiger und die wirtschaftliche Situation ist besser als in Honduras: Hier verdiene ich mein Geld ordnungsgemäß in einer Bar, aber die Leute denken, dass ich ein Flittchen bin. Da ich keine Aufenthaltsgenehmigung habe und die Leute mir misstrauen, wage ich es nicht zum Arzt zu gehen. "

Unsere Hilfe

Wir sind an der Seite der Schwächsten, auch unter schwierigen Bedingungen: Im Irak versorgen unsere Teams Binnenvertriebene in Basisgesundheitszentren und mit mobilen Kliniken. In Syrien haben wir eigene medizinische Notfallstrukturen aufgebaut, wir betreuen Kranke und Verletzte und  verteilen Medikamente. In der Zentralafrikanischen Republik sind wir trotz der instabilen Sicherheitslage vor Ort und kümmern uns

besonders um die Gesundheit von Müttern und Kindern. In Europa unterstützen wir Flüchtlinge und Migranten ohne geregelten Aufenthaltsstatus mit medizinischer Hilfe und sozialrechtlicher Beratung. Auf politischer Ebene setzen wir uns im Rahmen unserer Lobby- und Kampagnenarbeit für die Rechte der Menschen ein, die bei uns Schutz suchen.

Ein ehrenamtlichedr Arzt behandelt einen Migranten in Calais. Foto: Olivier Papegnies
Ein ehrenamtlichedr Arzt behandelt einen Migranten in Calais. Foto: Olivier Papegnies

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