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Gasteig Ausstellung
Unsichtbare Welten
Tätigkeitsbericht 2006
Tätigkeitsbericht 2007
Vergessene Krisen
Arte Fernsehspot 2007
Arte Fernsehspot
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Wenn unsichtbare Menschen ihre Welten zeigen
Ärzte der Welt hat zusammen mit zwölf weiteren Münchner Organisationen die Ausstellung "Unsichtbare Welten" im Münchner Gasteig eröffnet. Diese Ausstellung will auf die Lebenssituation von Menschen ohne Papiere aufmerksam machen und zu Diskussionen anregen. Dazu gibt es ein begleitendes Kulturprogramm.



           
Vernissage: Fotoausstellung Unsichtbare Welten





Mittwoch, 02.Juli 2008


         
Ärzte der Welt  beginnt mit psychologischer Hilfe  
für Erdbebenopfer in Sichuan / China
Ärzte der Welt startet mit seinen lokalen Partnern eine gemeinsame Initiative zur psychologischen Betreuung traumatisierter Menschen in der Provinz Sichuan.
Unser Experte hat die Arbeit bereits aufgenommen.

       
Ärzte der Welt stärkt seine Kooperation mit birmanischen Fachkräften
Ärzte der Welt schult birmanisches Personal zur Fortsetzung der Hilfseinsätze im Irrawaddy Delta und im Großraum Rangun.
     
Ärzte der Welt im Hilfseinsatz in Myanmar
Ärzte der Welt fordert die Regierung von Birma auf, die administrativen Hindernisse aufzuheben, damit medizinisches Personal sich vor Ort frei bewegen und die betroffene Bevölkerung medizinisch versorgen kann.
     
Medizinische Versorgung für Frauen, Kinder und Gewaltopfer in Haiti
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt eindringlich vor den Folgen der jüngsten Nahrungsmittelkrise. Man spricht von einem "stillen Tsunami". In Haiti leben 80% der Bevölkerung mit weniger als zwei Dollar am Tag und können sich eine ausreichende Ernährung nicht mehr leisten. Auch haben viele Haitianer keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.

     
Modefabrikant engagiert sich zum Muttertag für
Kinder und Mütter in Nepal
Schon zum zweiten Mal unterstützt „Comptoir des Cotonniers“ anlässlich des Muttertags Gesundheitsprojekte von Ärzte der Welt. In diesem Jahr geht die Hilfe nach Nepal, um Kindern und Müttern eine bessere medizinische Versorgung zu geben.


   
Hilfsgüterflug sicher in Myanmar gelandet
Das Flugzeug, das am Samstag mit 22 Tonnen Hilfsgütern an Bord nach Birma startete, ist am Montag sicher in Rangun gelandet. Am Bord der Maschine sind Notfall-Ausstattungen, um die Basisgesundheitsversorgung von 20 000 Menschen für den Zeitraum von drei Monaten zu sichern. Die Mitarbeiter von Ärzte der Welt begannen sofort mit der Verteilung von Medikamenten.


  
Mitarbeiter in Myanmar sofort im Hilfseinsatz zur Versorgung der Bevölkerung
Der gewaltige tropische Wirbelsturm, der am Freitag und Samstag über Birma wütete, hat Ärzte der Welt veranlasst, seine Aktivitäten vor Ort neu auszurichten, um die Bevölkerung der Hauptstadt Rangoon in der Krisensituation mit dem Nötigsten zu versorgen. Außerdem wurde ein Medizin- und Logistikteam zur Verstärkung nach Myanmar geschickt.

Ärzte der Welt kehrt nach Darfur zurück
Aerzte der Welt in DafurSeit mehr als drei Jahren sind die Bevölkerungsgruppen in der Region um die Stadt Deribat von internationaler Hilfe abgeschnitten und haben keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung.

Ärzte der Welt
eröffnet ein neues Programm in Darfur, um die gesundheitliche Grundversorgung für die ländlichen Gemeinden dieser Region, die im Herzen von Jebel Mara liegt, wiederherzustellen.
 
Ärzte der Welt rettet bei einem Verkehrsunfall in Kambodscha mehreren Menschen das Leben
Das Team von Ärzte der Welt hat bei jedem Einsatz der Aktion Lächeln in Kambodscha einen vollen OP-Plan um Kindern zu helfen. In der Stadt Kampong Cham operieren ehrenamtliche Chirurgen von Ärzte der Welt missgebildete und kranke Kinder kostenfrei. Sie geben Kindern ihr Lächeln wieder. Doch das Engagement der Teammitglieder hört beim Verlassen des Operationssaals nicht auf. Bei Notfällen wie diesem Verkehrsunfall machen sie sich auf den Weg und retten Leben.
Irak, 5 Jahre später: eine dramatische gesundheitliche Situation
und Millionen von Flüchtlingen

Die Internationale Gemeinschaft und die europäische Union drücken sich weiter vor ihren Verpflichtungen

 Der Krieg im Irak dauert seit 5 Jahren an und hat das Land in eine humanitäre Krisensituation gebracht. Heute ist die Lage immer noch äußerst besorgniserregend geprägt von andauernder Gewalttätigkeit und Unsicherheit....

Ärzte der Welt kämpft für eine bessere medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere

Ohne Lebensperspektive wird man nicht gesund -

So erläuterte die Projektkoordinatorin Marion Chenevas den Grundgedanken der Arbeit von Ärzte der Welt in ihrer medizinischen Anlaufstelle open.med im Stadtzentrum Münchens in der Augsburger Straße. Das Thema Illegal in München wurde bei einem Podiumsgespräch im Weltsalon des Tollwood Festivals diskutiert.

Bayerische Autoren und Musiker machen für Ärzte der Welt aus heißen Worten wirkende Taten
Mit der vierten Benefizlesung im Jugendzentrum Erding engagierte sich die Initiative „Worte & Taten“ für Ärzte der Welt. Der Erlös der Veranstaltung kam den Projekten Aktion Lächeln - Opération sourire in Kambodscha und der medizinischen Anlaufstelle open.med in München zugute.
Wolfgang Hofer, der die Veranstaltung organisiert hatte, führte durch ein abwechslungsreiches Programm. Sechs Autoren unterhielten das Publikum mit ihren besten Texten in unterschiedlichsten Facetten.

Tollwood Ausstellung: Unsichtbare Welten

Immer stärker geraten Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Bundesregierung lässt derzeit die soziale Lage der illegalen Zuwanderer und Zuwanderinnen in Deutschland untersuchen. Nach Schätzungen gibt es zwischen 500000 und einer Million Menschen, die illegal in Deutschland leben.

Das Ausstellungsprojekt "Unsichtbare Welten - Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland" will auf die Lebenssituation dieser Menschen aufmerksam machen.

Das Ausstellungsprojekt von Ärzte der Welt und Café 104 wurde von engagierten Ehrenamtlichen vorbereitet und wird ausschließlich von Ehrenamtlichen betreut.



Unsichtbare Welten – Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland.
Wie erleben Migrantinnen und Migranten, deren Aufenthaltsstatus nicht geklärt ist, München - eine Stadt, die jährlich Tausende Besucher anzieht? Was erleben sie jenseits der Sehenswürdigkeiten und Weihnachtsmarktatmosphäre? Welche Emotionen verbinden sie mit Plätzen und Gebäuden, die für uns nichts besonderes sind?

Mit Kameras haben sie sich auf die Suche nach ihren eigenen Eindrücken in der Fremde begeben. Es entstanden Einblicke über München, Bayern und Deutschland jenseits der touristischen Highlights. Ausgestellt werden diese Bilder in einem jener Container, wie sie oft den Migranten als Heimstatt zur Verfügung gestellt werden.

Das Ausstellungsprojekt von Ärzte der Welt und Café 104 wurde von engagierten Ehrenamtlichen vorbereitet und wird ausschließlich von Ehrenamtlichen betreut.

Fachtag „Krank als Migrant ohne Krankenversicherung – Wo gibt es Hilfe?“ in München
Unzufriedenheit über Kürzungen bei den Kassenleistungen prägen die aktuelle Diskussion zur medizinischen Versorgung in Deutschland. Kontinuierlich steigt die Zahl derer, die sich keine Krankenversicherung mehr leisten können. Ist man zudem Migrant mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus, ist die Situation im Krankheitsfall besonders schwierig. Medizinische Versorgung für alle Menschen ist ein Menschenrecht – darüber waren sich viele Experten einig, die Ärzte der Welt und Refugio München zum ersten Fachtag "Krank als Migrant ohne Krankenversicherung – wo gibt es Hilfe?“ eingeladen hatten.

Hoffnung für den ehemaligen Krisenherd Liberia?
München 2007Bei ihrem Staatsbesuch Anfang Oktober versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Unterstützung für den Wiederaufbau Liberias. Doch wie ist die Situation vor Ort? Abraham Taryor, „Senior Medical Supervisor“ von Ärzte der Welt in Liberia, berichtete bei ausgewählten Veranstaltungen in München und Berlin über die aktuelle Situation in seinem Heimatland.

Ärzte der Welt zeigt Bilder gegen das Vergessen in Berlin
Vernissage mit Karin Kortmann MdB, Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Schauspielerin Alissa Jung.

Berlin, 21.09.07: "Vergessene Krisen im Fokus" - unter diesem Titel zeigt Ärzte der Welt die Preisträger des renommierten Luis Valtueña International Humanitarian Photography Awardnoch bis zum 27. Oktober in Berlin. Am Abend des 20. September fand im Galerie-Café Krull in der Kulturbrauerei die Vernissage statt.

4. Benefizlesung „Worte und Taten“ am Freitag, 09.11.2007 um 20.00 Uhr

Am 09. November 2007 veranstaltet die Initiative "Worte und Taten Erding" im Erdinger Jugendzentrum in der Dorfener Straße 13 ihre inzwischen 4. Benefizlesung.

Dieses Mal werden die eingehenden Spenden der Organisation Ärzte der Welt für zwei Projekte zur Verfügung gestellt. Um größtmöglichste Transparenz, wofür die Gelder verwendet werden, zu gewährleisten, werden zwei Referenten von Ärzte der Welt anwesend sein. Die Besucher der Veranstaltung können entscheiden, für welche der Aktionen sie den Eintritt von 5,- Euro zahlen wollen.



Ärzte der Welt beteiligt sich am Tag der Humanitären Hilfe im Auswärtigen Amt in Berlin
Für den 12. Oktober hatte das Auswärtige Amt zum Tag der Humanitären Hilfe eingeladen. Die Veranstaltung fand im öffentlich zugänglichen Lichthof des Auswärtigen  Amtes statt. Das Motto lautete: „Weltweit Verantwortung übernehmen“

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Veranstaltung. Danach hatten Schulkinder die Gelegenheit, dem Minister Fragen zu stellen. Auch Dr. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), Sir John Holmes, Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, und weitere hochrangige Akteure der Humanitären Hilfe informierten über ihre Arbeit.


Weltfrauentag am 8.März. Feldstudie zu häuslicher Gewalt gegenüber Frauen in Pakistan veröffentlicht
Weltfrauentag 2007Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März gibt Ärzte der Welt eine Feldstudie heraus, die unsere Mitarbeiter in Pakistan in Interviews mit 136 Frauen aus sogenannten Dar-Ul-Amans erstellt haben.
In Pakistan werden schätzungsweise 80% der Frauen Opfer häuslicher Gewalt. Um dieser Gewalt oder einer erzwungenen Heirat zu entfliehen, verlassen einige Frauen ihr Heim und ihre Familie und suchen Hilfe in Schutzeinrichtungen, sogenannten Dar-Ul-Amans.

Ärzte der Welt e.V. erhält das DZI-Spenden-Siegel
DZI-SiegelEin Zeichen des Vertrauens: Seit April 2006 darf Ärzte der Welt das DZI-Spenden-Siegel führen. Ärzte der Welt hat sich den strengen Prüfkriterien des DZI unterzogen, um für sie Vertrauen und Transparenz zu schaffen. Für Spender ist das DZI-Siegel eine Möglichkeit sich über die Seriosität einer karitativen- humanitären Organisation zu informieren.
Das Gütezeichen des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) für Spenden sammelnde Organisationen bescheinigt
  • wahre, eindeutige und sachliche Werbung in Wort und Bild
  • nachprüfbare, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Mittel unter Beachtung der einschlägigen steuerrechtlichen Vorschriften
  • eindeutige und nachvollziehbare Rechnungslegung
  • Prüfung der Jahresrechnung und entsprechende Vorlage beim DZI
  • interne Überwachung des Leitungsgremiums durch ein unabhängiges Aufsichtsorgan
  • einen sachgerechten und seriösen Umgang mit Spendengeldern.  
Das DZI-Spenden-Siegel dient als Orientierungshilfe angesichts einer wachsenden Zahl Spenden sammelnder Organisationen. Von den, laut DZI, bundesweit ca. 20.000 Spendenorganisationen tragen mit 
Ärzte der Welt insgesamt knapp 200 Organisation das DZI-Siegel.
  
Weitere Informationen unter: www.dzi.de


Offene Mole und die Frauen in Liberia

Ein Beitrag über Gewalt gegen Frauen…und die Folgen - ein neues Krankheitsbild in Liberia

LiberiaNach 14 Jahren Bürgerkrieg in Liberia ist die Bilanz vor allem für Frauen ein Desaster. 
80 % der Mädchen und Frauen wurden vergewaltigt, viele von ihnen öffentlich, andere mussten zuschauen, wie ihre Töchter oder ihre Mütter geschändet wurden, sie müssen mit der Verachtung und der Scham leben, nachdem ihnen Gewalt angetan wurde.
Das alles in einer Gesellschaft, in der es quasi keine Familie gibt, die keine Opfer zu beklagen hätte. Wen auch immer ich auf meiner Reise im Dezember 2006 in Liberia befragte, die unvorstellbare Gewalt, das Grauen und die Trauer über den erlittenen Verlust konnte ich beim Zuhören mit Händen greifen.


 

EU Inititive: Ärzte der Welt fordert Abschiebestopp für schwerkranke Asylsuchende
Directive on common standards and procedures in Member States for returning illegally staying third-country nationals : request for modification

To the Members of European Parliament :

Our attention has been drawn to a new directive published on September 1st 2005 on common standards and procedures in Member States for returning illegally staying third-country nationals. The directive is about to be adopted in the coming weeks or months by the European parliament and the Council.

We are concerned  that the directive takes into account the health conditions of migrants only in terms of ensuring that they do not die during transportation to their country of origin.

Erdbeben in Peru: Ärzte der Welt schickt Notfallteams
Nach dem gewaltigen Erdbeben, das Peru am 15. August erschüttert hat, verstärkt Ärzte der Welt seinen Einsatz im Lande um zwei Notfallteams, schickt medizinische Ausrüstung und Medikamente.

Das Erdbeben hat nach vorläufiger Schätzung über 500 Tote und mehr als 1000 Verletzte gefordert. Das am stärksten betroffene Gebiet ist die südlich von der Hauptstadt Lima gelegene Küstenregion mit den Städten Pisco, Ica und Chincha Alta. Besonders die armen Wohngebiete sind dort zu über 70% zerstört.



Erdbeben auf Sumatra: ÄRZTE DER WELT startet eine Notfallmission
Sofort nach dem Erdbeben, welches die indonesische Insel Sumatra erschütterte, startete Ärzte der Welt eine Erkundungsmission und brachte mobile Kliniken in die betroffenen Zonen. Die Insel Sumatra wurde von einem doppelten Erdbeben in der Stärke von 6,3 auf der Richterskala getroffen.

Das Beben der Erde war vor allem in der dicht besiedelten Zone in der Stadt Padang und den umliegenden Dörfern zu spüren. Nach den ersten offiziellen Einschätzungen sind mindestens 70 Menschen gestorben.





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