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Eine junge Mutter und ihre Kinder lächeln in die Kamera, Venezuela © Liss Lares

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Tausende Tote nach Erdbeben befürchtet

Mittwochabend haben zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Auch die Hauptstadt Caracas ist betroffen. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Die Teams von Ärzte der Welt sind vor Ort und sondieren gerade die Lage.

Die zwei Erdbeben mit der Stärke von 7,2 und 7,5 haben am Mittwochabend um kurz nach 18 Uhr Ortszeit tausende Gebäude zum Einsturz gebracht und Infrastruktur zerstört.

Allein in der Hauptstadt Caracas leben über 3,2 Millionen Menschen. Offiziellen Schätzungen nach sind durch die Beben mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens 10.000 Menschen zu Tode gekommen. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Die Teams von Ärzte der Welt sind bereits seit Jahren in Venezuela tätig und evaluieren derzeit mögliche Hilfsmaßnahmen.

Schon jetzt können Sie unsere Teams bei ihren Notfalleinsätzen weltweit mit Ihrer Spende unterstützen.

Gesundheit in Zeiten von Krise und Katastrophe

Venezuela befindet sich in einer komplexen humanitären Krise. Die Wirtschaft ist durch eine Hyperinflation und internationale Sanktionen stark eingeschränkt, die Menschen leiden unter Armut und politischer Instabilität. Sie bekommen oft nicht mal mehr die grundlegendsten Dinge, so dass sich ihre prekäre Lage zunehmend verschärft.

Zu den dringendsten Herausforderungen gehören:

  • Kinder- und Müttersterblichkeit: Die Müttersterblichkeit liegt bei 227 pro 100.000 Lebendgeburten (zum Vergleich: In Deutschland sterben etwa 4 bis 9 Mütter von 100.000 durch die Schwangerschaft oder Geburt). Die Kindersterblichkeit beträgt 22 pro 1.000 Geburten (Deutschland: 3 pro 1.000 Geburten).
  • Gesundheitsversorgung: Es viel gibt zu wenige Ärztinnen, Ärzte und Gesundheitspersonal, was die medizinische Versorgung stark einschränkt.
  • Wasser und Hygiene: Es fehlt an ausreichend sauberen Wasser und einer geregelten Abfallentsorgung. Gesundheitsprobleme werden so massiv verstärkt.
  • Malaria: Der Bundesstaat Sucre gehört zu den Regionen mit den höchsten Malariafällen.
  • Umweltprobleme: Risiken durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben und Erdrutsche bedrohen die Lebensgrundlage der Bevölkerung

Spenden Sie jetzt für Venezuela und weltweit

Ihre Hilfe:

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Unsere Hilfe & Wirkung in Venezuela

Seit 2019 arbeitet Ärzte der Welt mit dem öffentlichen Gesundheitssystem in den Bundesstaaten Táchira, Apure und Sucre zusammen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:

Ärztliche Sprechstunde eines mobilen Teams von Ärzte der Welt in Venezuela © Ärzte der Welt

Gesundheitliche Unterstützung

Wir stellen Medikamente und medizinische Ausrüstung bereit und schulen Gesundheitspersonal.

Eine Mitarbeiterin von „Ärzte der Welt“ sortiert Medikamente in Venezuela © Ärzte der Welt

Integration von Gemeinden

Wir arbeiten mit lokalen Gesundheitszentren und Gemeinschaften zusammen, um die Menschen zu identifizieren, die medizinische Hilfe gerade besonders dringend brauchen.

Eine junge Mutter und ihre Kinder lächeln in die Kamera, Venezuela © Liss Lares

Sexuelle Selbstbestimmung

Wir haben einen Fokus auf sexuelle und reproduktive Gesundheit wie Schwangerschaftsverhütung oder Betreuung während und nach Schwangerschaft und Geburt. Auch Ernährung, psychischer Gesundheit und Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt gilt unsere besondere Aufmerksamkeit.

Was wir erreicht haben

Im Jahr 2024 erreichten unsere Teams über 1,1 Millionen Menschen in 31 Gesundheitszentren. So konnten wir:

die Infrastruktur verbessern

Ein Arzt kann sofort helfen, wenn Sie krank sind oder starke Schmerzen haben.

gezielte Hilfe leisten

Unsere Teams haben beispielsweise mehr als 620.000 Frauen in indigenen und schwer zugänglichen Gebieten medizinisch versorgt und beraten.

Bitte helfen Sie Überlebende von Krisen weltweit mit einer Spende!

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Unsere Arbeit in Venezuela wird unterstützt von:

Unterstützer*innen

Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (DG ECHO)

Logo DG ECHO
@ DG ECHO

Gemeinsam mit ihren Mitgliedstaaten ist die DG ECHO unter den weltgrößten Geldgebern für humanitäre Hilfe.

In Zusammenarbeit mit Ärzte der Welt Spanien können wir unser Nothilfeprojekt in der Ukraine, in Venezuela und anderen Regionen durchführen.

In Zusammenarbeit mit Ärzte der Welt Spanien können wir unser Nothilfeprojekt in der Ukraine, in Venezuela und anderen Regionen durchführen.

Die DG ECHO setzt die humanitären Hilfsprogramme nicht selbst um, sondern arbeitet mit Partnern wie Ärzte der Welt zusammen. In der Ukraine leisten wir medizinische Hilfe, bilden Fachkräfte zu gesundheitlicher Versorgung aus und rüstet Klinken mit Materialen wie Medikamenten aus.

Bleiben wir in Kontakt!

Pressekontakt

Stephanie Kirchner

Pressereferentin

Tel: + 49 (0)159 04 06 21 04

E-Mail: presse@aerztederwelt.org

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Christin Strecker, Philanthropie und Partnerschaften

Christin Strecker

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Tel: +49 (0)157 85 04 03 58

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