Anfang Juli sorgten schwere Regenfälle für Überschwemmungen in Bangladesch. Über eine Million Menschen müssen nun mit den katastrophalen Folgen leben. Ärzte der Welt hilft vor Ort.
Bitte helfen Sie Menschen weltweit mit einer Spende!
59 Todesopfer, über 74.000 beschädigte oder zerstörte Gebäude, knapp eine halbe Million Menschen, die auf Katastrophenhilfe angewiesen ist – die Folgen der Überflutungen in Bangladesch sind enorm. Die Distrikte Chattogram und Cox’s Bazar sind besonders betroffen. In Cox’s Bazar befindet sich auch das größte Geflüchtetencamp der Welt. Über eine Million Angehörige der verfolgten Rohingya-Minderheit leben hier.
Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen hat Ärzte der Welt kurz nach dem Starkregen analysiert, wo der Bedarf am größten ist. Als Sofortmaßnahme versorgen unsere Teams nun mit mobilen Kliniken die Bevölkerung in Chattogram und Cox’s Bazar.
Die Naturkatastrophe hat in Bangladesch ein unterfinanziertes Gesundheitssystem getroffen, das schon zuvor von Mangel geprägt war. Es fehlt an Gesundheitspersonal, Medikamenten und medizinischer Ausstattung.
Auch wenn die Fluten nun zurückgehen und die Menschen in ihre Häuser zurückkehren können, bleiben viele Gesundheitseinrichtungen unerreichbar. Bereits vor dem Monsun waren die Straßen unzulänglich und die Kosten für den Transport schlicht zu hoch. Vielen Menschen verfügen über keine angemessenen Toiletten und Waschmöglichkeiten. Die Überschwemmung hat diesen Zustand weiter verschärft.
Die Situation der Menschen in Bangladesch erhält nur selten globale Aufmerksamkeit. Die Teams von Ärzte der Welt setzen sich dafür ein, dass die Menschen nicht vergessen und medizinisch versorgt werden.



