Ärzte der Welt unterstützt vom Bürgerkrieg betroffene Menschen.

Effizient helfen in der Klimakrise

Humanitäre Hilfe wird zunehmend von Klima- und Umweltrisiken geprägt, Organisationen müssen mit immer größeren Herausforderungen zurechtkommen. Hierfür ist das etablierte Bewertungstool NEAT+ zentral, doch in Zeiten der Mittelkürzungen stehen nun wichtiges Wissen und Umweltstandards auf dem Spiel.

Dürren, Überschwemmungen oder Hitzewellen bergen große Risiken, wie etwa Ernteausfälle und damit Lebensmittelknappheit, die Verbreitung von Krankheiten oder die Zerstörung von Infrastruktur nach Hochwassern oder Waldbränden.

Doch die erforderlichen Werkzeuge zur Bewertung und Bewältigung dieser Gefahren werden geschwächt. International etablierte Instrumente wie das Nexus Environmental Assessment Tool (NEAT+) sind aufgrund von gekürzten Finanzmitteln und veränderten Prioritäten gefährdet. Dies untergräbt die Qualität von Projekten, erhöht langfristige Kosten und birgt Risiken für vermeidbare Umweltschäden. Als ein erprobtes, benutzerfreundliches und standardisiertes Werkzeug spielt NEAT+ eine entscheidende Rolle, wie Umweltaspekte in humanitäre Maßnahmen integriert werden können. Ohne diese droht dem humanitären Sektor den Verlust von Fachwissen und sinkende Umweltstandards.

Internationale humanitäre Organisationen, darunter Ärzte der Welt, fordern im gemeinsamen Positionspapier „Save our NEAT“ Geldgeber, führende humanitäre Organisationen und politische Entscheidungsträger auf, NEAT+ als ein zentrales humanitäres Instrument zu sichern: Gezielte, mehrjährige Mittelzuweisungen müssen bereitgestellt und Koordinierungsmechanismen für seine einheitliche Entwicklung vorangetrieben werden.

Kontakt

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Stephanie Kirchner

Pressereferentin

Tel: + 49 (0)159 04 06 21 04

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