Liebe Leserinnen, liebe Freundinnen,
liebe Förderer*innen von Ärzte der Welt,
wir leben in Zeiten des Umbruchs. Die Bundesregierung hat, trotz der vielen globalen Krisen, die Ausgaben für humanitäre Hilfe seit 2022 um mehr als 70 Prozent gekürzt. Die Folgen für Menschen in Kriegs- und Krisengebieten oder auf der Flucht sind verheerend. Wir erleben täglich die steigenden Bedarfe für medizinische Hilfe in unseren Programmen im Nahen Osten, in der Ukraine, in Äthiopien – und auch in unseren Projekten in Deutschland.
Aber wir schauen nicht hoffnungslos zu, sondern handeln – gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Ärztinnen und Helferinnen, Partnern und Unterstützer*innen. Diese Arbeit ist wichtiger denn je, damit wir das Menschenrecht auf Gesundheit schützen und stärken. Auch im Jahr 2025 haben wir, trotz Krisen, zusammen vieles erreicht, wie Sie in diesem Jahresbericht lesen können.
Wir sind fest davon überzeugt, dass wir weiterhin eine positive Wirkung für Menschen in Not haben können – international und in Deutschland. Aber dafür brauchen wir besonders in diesen Zeiten Ihre Hilfe.
Engagieren Sie sich, gemeinsam mit uns, wenn eine weitere Kürzung von Geldern diskutiert wird, oder wenn zivilgesellschaftliche Organisationen wie wir oder unsere Patient*innen bedroht werden.
Gemeinsam sind wir lauter und stärker gegen Angriffe auf medizinisches Personal oder Kürzungen, die Gesundheitsversorgung treffen.
Gemeinsam können wir erreichen, dass das Recht auf Gesundheit für alle Menschen Realität wird.
Eine gute Lektüre wünschen Ihnen,
Katri Bertram,
Direktorin
Dr. Peter Schwick,
Vorstandsvorsitzender
Im Jahresrückblick finden Sie in komprimierter Form die wichtigsten Aspekte unserer Arbeit im Jahr 2025. Einen umfassenderen Überblick über unsere Aktivitäten sowie zahlreiche Highlights aus unseren Projekten erhalten Sie in unserem Online-Jahresbericht.
