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Verteilung von humanitärer Hilfe in Gaza

Lieferung für die Menschen in Gaza

 

(Update 17.11.23) Trotz der aktuell extrem gefährlichen Lage im Gazastreifen haben unsere Teams erste Hilfsgüter geliefert. Um umfassende humanitäre Hilfe zu leisten, ist jedoch dringend eine Waffenruhe nötig.

Handtücher, Monatsbinden, Seife, Zahnbürsten – für Menschen in akuten Notsituation sind diese essenziellen Dinge leider oft nicht selbstverständlich. Sie können ihnen jedoch ein Mindestmaß an Kontrolle und einem Gefühl der Würde zurück geben.

Unsere palästinensischen Kolleg*innen haben 400 Hygienepakete im Nuseirat Flüchtlingslager im Gazastreifen verteilt. Diese decken die dringendsten hygienischen Bedarfe von 2.400 Menschen. Und sie leisten einen wichtigen Beitrag, um die Ausbreitung ansteckender Krankheiten zu verhindern.

Unter den Bedingungen, die im Gazastreifen aktuell herrschen, ist das ein  großer Erfolg – auch wenn es angesichts des Ausmaßes der humanitären Katastrophe wie ein Tropfen auf den heißen Stein erscheint. Die Aktion zeugt vom Mut und der Stärke der palästinensischen Mitarbeitenden von Ärzte der Welt in Gaza. Sie sind selbst von den unablässigen Bombardierungen, mit denen Israel als Reaktion auf die brutalen Angriffe der Hamas das kleine, abgeschottete Gebiet überzieht, betroffen. Viele haben ihr Zuhause oder Angehörige verloren. Einer unserer Kollegen, der erst 28-jährige Arzt Maysara Rayyes, wurde bei einem Angriff auf sein Wohnhaus gemeinsam mit seiner Familie getötet. Trotz des täglichen Kampf um das eigene Überleben, tun die Kolleg*innen, was sie können, um anderen zu helfen.

An der ägyptischen Grenze hat Ärzte der Welt eine Lieferung mit medizinischen Notfallmaterialien bereitgestellt. Sobald es eine Möglichkeit gibt, wird das Palästinensische Rote Kreuz diese im Gazastreifen verteilen.

Zivilbevölkerung schützen, humanitäre Waffenruhe vereinbaren!

Die Situation in den Krankenhäusern nimmt an Dramatik immer mehr zu. Berichten zufolge sind die wenigen noch verbleibenden Mitarbeitenden gezwungen, Operationen auf dem Boden ohne Betäubung durchzuführen. Zum Teil sind Handy-Taschenlampen die einzige Beleuchtung. Brutkästen und Dialyse-Geräte können nicht mehr betrieben werden. Mitarbeitende des Al-Shifa-Krankenhauses mussten mehr als 100 Menschen in einem Massengrab beerdigen.

Nach dem humanitären Völkerrecht stellt die Bombardierung von Zielen in Gebieten mit einer hohen Konzentration von Zivilist*innen einen unrechtmäßigen wahllosen Angriff dar. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit besagt auch, dass der Verlust von Menschenleben in der Zivilbevölkerung im Verhältnis zu dem konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil, der von dem Angriff erwartet wird, nicht übermäßig sein darf.

Wir verurteilen auch die Massaker an Zivilist*innen durch die Hamas auf das Schärfste. Die Geiseln, darunter Kinder und ältere Personen, die sich noch in ihrer Gewalt befinden, müssen umgehend freigelassen werden!

Ärzte der Welt ruft dringend dazu auf, die Zivilbevölkerung zu schützen, und appelliert an die Kriegsparteien und die Drittstaaten, alles dafür zu tun, dass ein Waffenstillstand vereinbart wird. Nur so kann die dringend benötigte humanitäre Hilfe die Menschen erreichen.

#CeasefireNOW - jetzt Waffenstillstand fordern

Auch Sie können die Zivilbevölkerung im Gazastreifen unterstützen, indem Sie die Petition #CeasefireNOW für einen sofortigen Waffenstillstand unterschreiben. Ziel ist es, 2,2 Millionen Menschen aus der ganzen Welt zu mobilisieren. Das entspricht der Zahl der in Gaza lebenden Palästinenser*innen,

 

 

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