Hannelie Popel

Spenderin


Hannelie Popel spendet mit ihrer Stiftung „Schwester Moni und Hanni“ seit 2019 für die Inlandsprojekte von Ärzte der Welt. Sie findet, es darf nicht sein, dass nur diejenigen, die Geld haben, sich eine adäquate Gesundheitsversorgung leisten können. Popel ist gerade dabei, eine weitere Stiftung im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann zu gründen. Mit dieser will sie sich für Gesundheitsprojekte im Rest der Welt engagieren.

Leben

Hannelie Popel ist Rentnerin und lebt seit 35 Jahren in München. Sie liebt es, zu reisen, und war gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann viel unterwegs. Gemeinsam lernten sie andere Länder, Kulturen und Religionen kennen. Auch für Literatur interessiert sie sich sehr. Als Hannelie Popels Schwester verstarb, gründete sie in ihrem Gedenken die Stiftung „Schwester Moni und Hanni“. „Ich wollte das in die Stiftung einbringen, was ihr im Leben wichtig war. Ihr großes Anliegen war, zu sagen, dass wir Menschen alle zusammengehören, dass wir alle eins sind.“ Ihre Schwester motivierte sie auch, sich zu engagieren, als im Jahr 2015 viele Geflüchtete in München ankamen. An Ärzte der Welt wendete sich Popel unter anderem, weil es ihr wichtig war, auch in ihrer Heimatstadt zu helfen.

Aktuell arbeitet Hannelie Popel daran, eine zweite Stiftung im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann zu gründen. „Die heißt dann Hanni und Hubert Stiftung. Damit möchte ich Menschen international unterstützen. Mein Mann war weltgewandt, er liebte die Welt und ihre Kulturen. Deshalb möchte ich die Gelder für den Einsatz von Ärzt*innen in Ausland verwenden.“ Wichtig ist ihr auch das politische Engagement für das Menschenrecht auf Gesundheit. Unter Gesundheit versteht sie aber nicht nur die körperliche Gesundheit; ihr ist es wichtig, dass auch die Psyche in die Gesundheitsversorgung miteinbezogen wird.

Projekt

Hannelie Popel möchte mit ihrer neuen Stiftung insbesondere die Menschen im Jemen unterstützen. Dort herrscht die aktuell größte humanitäre Katastrophe der Welt. Millionen Menschen haben aufgrund des Krieges nicht genug zu essen. Die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung sind kollabiert und nur die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind voll funktionsfähig. Ärzte der Welt setzt sich für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Ort ein.
Lesen Sie mehr über die Lage und unsere Aktivitäten im Jemen.

Schauen Sie sich das Video an:

Hannelie Popel

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