Jens-Peter Boeck-Schmidt

Ehrenamtlicher Krankenpfleger


An Jens-Peter Boeck-Schmidt kommt man in der Berliner Anlaufstelle open.med, die Ärzte der Welt gemeinsam mit Medizin Hilft betreibt, nicht vorbei. Der gelernte Krankenpfleger assistiert nicht nur in den Sprechstunden, sondern kümmert sich auch um Datenschutz und Digitales. Die eigene Krebserkrankung, die ihn seit 2009 daran hindert, einen Beruf auszuüben, hat Jens-Peter Boeck-Schmidt nicht davon abgehalten, sich mit außerordentlichem Engagement um andere zu kümmern.

Leben

Die Initialzündung für sein ehrenamtliches Engagement kam, als 2015 eine große Zahl Geflüchteter in Deutschland Schutz suchte. Jens-Peter Boeck-Schmidt war maßgeblich daran beteiligt, eine Ambulanz im Berliner Rathaus Wilmersdorf aufzubauen. So kam er in Kontakt mit dem Verein Medizin Hilft, der ihn dabei unterstützte. Schnell stellte sich heraus, dass es in der Hauptstadt auch noch andere gab, die dringend medizinische Hilfe benötigen, wie Wohnungslose und Menschen ohne Papiere. Um sie kümmert sich Boeck-Schmidt nun bei open.med Berlin. Auch dank seiner beruflichen Erfahrung – unter anderem auf der HIV-Station eines Krankenhauses –  sowie seiner eigenen Erkrankung, weiß er sehr genau, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch eine angemessene medizinische Versorgung erhält – ohne Diskriminierung, finanzielle oder sonstige Barrieren.

Projekt

Ärzte der Welt bietet in vier Städten niedrigschwellige, kostenlose und auf Wunsch anonyme medizinische Hilfe und Sozialberatung an. Open.med Berlin wurde 2016 in Kooperation mit Medizin Hilft gegründet und steht Menschen ohne Zugang zu regulärer medizinischer Versorgung mit einer Praxis in Berlin Zehlendorf offen.
Erfahren Sie hier mehr zu open.med Berlin.

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Jens-Peter Boeck Schmidt

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