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Gerade Kinder leiden unter dem jahrelangen Krieg im Jemen.

Jemen: Kampf ums Überleben. Spenden und helfen!

Jemen

Nothilfe
1,66
Millionen

Choleraverdachtsfälle

7,4
Millionen

von Unterernährung betroffen oder bedroht

19,7
Millionen

ohne ausreichende medizinische Versorgung 

Die Situation

Die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt – so bezeichnen die Vereinten Nationen die durch den Krieg ausgelöste Krise im Jemen.

24 Millionen Menschen, 80 Prozent der Bevölkerung, sind auf Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen.

 

Millionen Männer, Frauen und Kinder haben nicht genug zu Essen. Die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung sind kollabiert und nur die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind voll funktionsfähig.

Als Folge verbreiten sich schwere Infektionskrankheiten wie Cholera. Die ständige Angst vor Bombardierungen aus der Luft und anderen bewaffneten Angriffen belastet die Menschen im Jemen zusätzlich. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt, seit der Konflikt 2014 entflammt ist. Rund 3,3 Millionen mussten aus ihren Häusern und Wohnorten fliehen.

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Waf'a Alsaidy im Interview über die aktuelle humanitäre Situation im Jemen.

News

Foto: Essa Ahmed AFP
26.08.2020

Sintflutartiger Regen und Überschwemmungen im Jemen haben die schlimmste humanitäre Krise der Welt zusätzlich verschärft. Ärzte der Welt setzt seine Arbeit unter erschwerten Bedingungen fort.

29.07.2020

Seit mehr als 5 Jahren wird der Jemen von einem Konflikt heimgesucht. Die Zivilbevölkerung leidet darunter am meisten. Diese Woche berichtete unsere Projektkoordinatorin im Jemen Wafa'a Al Saidy dem UN-Sicherheitsrat über die humanitäre Lage des Landes:

Die Menschen im Jemen sind der Corona-Pandemie fast schutzlos ausgeliefert.
15.06.2020

Über 80 Prozent der Bevölkerung im Jemen war auf von Hilfs- oder Schutzmaßnahmen angewiesen. Dann kam die Pandemie.

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Betroffene Versorgen, Strukturen aufbauen

Ärzte der Welt ist in 16 Gesundheitszentren im Norden und Süden des Landes tätig. Dort behandeln wir unter anderem Kinder und Erwachsene mit schwerer Unterernährung und bekämpfen Cholera. Daneben helfen wir dabei, medizinische Einrichtungen wieder funktionsfähig zu machen. Dazu gehört auch, dass wir das staatliche Gesundheitspersonal finanziell unterstützen, da ein Großteil seit Ende 2016 kein Gehalt mehr bekommen hat.
Durch Trainings verbessern wir die Qualität der vorhandenen Gesundheitsdienstleistungen und helfen dabei, das System zur Überweisung von Notfällen effizienter zu machen. Nicht zuletzt bieten wir der von der Krise betroffenen Menschen psychosoziale Unterstützung.

Was wir 2018 erreicht haben

134.404 erstmalige Konsultationen

3.151 Kinder unter 5 Jahren gegen Unterernährung behandelt

1.973 Personen haben an psychologischen Einzelsitzungen teilgenommen.

 

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

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Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

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