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Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt

Jemen: Kampf ums Überleben. Spenden und helfen!

Jemen

Nothilfe
2,5 Millionen

Binnenflüchtlinge im Jemen

170.000

Menschen sind seit März 2015 aus dem Land geflohen

14,8

Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Basisgesundheitsversorgung

Die Situation

2014 eskalierte der im Jemen seit Jahren schwelende Konflikt und mündete in einen Bürgerkrieg zwischen den Huthi-Rebellen und Regierungsstreitkräften. Die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien sind noch heftiger geworden, seit eine Koalition arabischer Länder, angeführt von Saudi-Arabien, die Regierung unterstützt und mehrere Regionen im Westen Jemens bombardiert.

75 Prozent der Gesamtbevölkerung ist auf Humanitäre Hilfe angewiesen.

Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung leidet erheblich unter den Kämpfen und benötigt dringend medizinische Versorgung. 3,3 Millionen Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sind unterernährt, davon rund 462.00 Kinder unter fünf Jahren.

11,3 Mio, das entspricht 39 Prozent der Bevölkerung, sind in akuter Not, das heißt, dass sie sofortige Hilfe brauchen, um zu überleben.

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Waf'a Alsaidy im Interview über die aktuelle humanitäre Situation im Jemen.

News

Ein jemenitischer Junge läuft über ein Trümmerfeld
25.03.2019

Zum vierten Jahrestag der saudisch geführten Militärintervention im Jemen, fordert Ärzte der Welt die Bundesregierung dazu auf, Waffenexporte nach Saudi-Arabien weiter zu verhindern.

Ärzte der Welt-Mitarbeiter im Jemen entladen einen Lieferwagen
22.02.2019

Die Zahlen aus dem Jemen entziehen sich jeder Vorstellung: 24 Millionen oder 80 Prozent der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe, 7 Millionen sind unterernährt, darunter 2 Millionen Kinder. Am 26. Februar 2019 trafen sich internationale Geldgeber in Genf. Gemeinsam mit anderen in dem Land tätigen Hilfsorganisationen hat Ärzte der Welt der Welt im Vorfeld einen Appell an die Konferenzteilnehmer/-innen formuliert. Lesen Sie hier einen Auszug.

Nach vier Jahren Bürgerkrieg im Jemen ist die Infrastruktur vielerorts zerstört. Foto: Reuters
05.12.2018

Internationale NGOs, die im Jemen tätig sind, begrüßen die Friedensverhandlungen, die derzeit in Schweden stattfinden.

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Notfallversorgung für die Bevölkerung wiederherstellen

Ärzte der Welt unterstützt acht Gesundheitseinrichtungen, um der jeminitischen Bevölkerung zu helfen. Neben medizinischer Basisversorgung und Mental-Health-Programmen stellt die Organisation auch Sonnenkollektoren, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Die Sicherheitslage ist angespannt – daher wurde eine Außenbasis in Dschibuti, auf der anderen Seite des Golfs von Aden, eröffnet, um unter anderem die Lieferung von Medikamenten in das Land zu ermöglichen.

Seit Ende November 2015 befindet sich ein Team von Ärzte der Welt in Sana’a, um medizinische Einrichtungen, die durch die Bombardements beschädigt wurden, wieder funktionsfähig zu machen und die Grundversorgung wiederherzustellen. Eine weitere Komponente unserer Arbeit ist es,Unterernährung frühzeitig zu erkennen und Opfern des Krieges psychologische Hilfe anzubieten.

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

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