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Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt

Jemen: Menschen kämpfen ums Überleben. Spenden und helfen!

Jemen

Nothilfe
2,5 Millionen

Binnenflüchtlinge im Jemen

170.000

Menschen sind seit März 2015 aus dem Land geflohen

14,8

Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Basisgesundheitsversorgung

Die Situation

2014 eskalierte der im Jemen seit Jahren schwelende Konflikt und mündete in einem ausgewachsenen Bürgerkrieg zwischen den Huthi-Rebellen und Regierungsstreitkräften. Die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien sind noch heftiger geworden, seit eine Koalition arabischer Länder, angeführt von Saudi-Arabien, die Regierung unterstützt und mehrere Regionen im Westen Jemens bombardiert.

8.600 Luftangriffe seit Ausbruch des Konflikts.

Zu den besonders betroffenen Gebieten gehören die Gouvernements Sana’a, Taizz und Dhamar – seit Ausbruch des Konflikts wurde das Land insgesamt 8.600-mal aus der Luft bombardiert. Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung leidet erheblich unter den Kämpfen und benötigt dringend medizinische Versorgung. 3,3 Millionen Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sind unterernährt, davon rund 462.00 Kinder unter fünf Jahren.

Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt
Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt

News

Vor allem Kinder sind im Jemen von der Cholera bedroht. Foto: Jean Baptiste Lopez
30.07.2017

Seit über zwei Jahren herrscht im Jemen Krieg. Hunderttausende Menschen mussten fliehen, leiden an Hunger und mangelnder medizinischer Versorgung. Wir sprachen mit Wafa’a Alsaidy, Koordinatorin des Jemen-Einsatzes von Ärzte der Welt, über die Not der Zivilbevölkerung und die Arbeit von Ärzte der Welt. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
25.04.2017

Die Hilfsorganisationen Ärzte der Welt, Aktion gegen den Hunger, Care, Handicap International und Première Urgence Internationale sind im Jemen aktiv und haben anlässlich der Konferenz und angesichts der Situation in dem Land folgende Forderung veröffentlicht:

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Notfallversorgung für die Bevölkerung wiederherstellen

Ärzte der Welt unterstützt acht Gesundheitseinrichtungen, um der jeminitischen Bevölkerung zu helfen. Neben medizinischer Basisversorgung und Mental-Health-Programmen stellt die Organisation auch Sonnenkollektoren, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Die Sicherheitslage ist angespannt – daher wurde eine Außenbasis in Dschibuti, auf der anderen Seite des Golfs von Aden, eröffnet, um unter anderem die Lieferung von Medikamenten in das Land zu ermöglichen.

Seit Ende November 2015 befindet sich ein Team von Ärzte der Welt in Sana’a, um medizinische Einrichtungen, die durch die Bombardements beschädigt wurden, wieder funktionsfähig zu machen und die Grundversorgung wiederherzustellen. Eine weitere Komponente unserer Arbeit ist es,Unterernährung frühzeitig zu erkennen und Opfern des Krieges psychologische Hilfe anzubieten.

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

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