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Gerade Kinder leiden unter dem jahrelangen Krieg im Jemen.

Jemen: Kampf ums Überleben. Spenden und helfen!

Jemen

Nothilfe
1,66
Millionen

Choleraverdachtsfälle

7,4
Millionen

von Unterernährung betroffen oder bedroht

19,7
Millionen

ohne ausreichende medizinische Versorgung 

 

Die Situation

Die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt – so bezeichnen die Vereinten Nationen die durch den Krieg ausgelöste Krise im Jemen.

24 Millionen Menschen, 80 Prozent der Bevölkerung, sind auf Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen.

 

Millionen Männer, Frauen und Kinder haben nicht genug zu Essen. Die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung sind kollabiert und nur die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind voll funktionsfähig.

Als Folge verbreiten sich schwere Infektionskrankheiten wie Cholera. Die ständige Angst vor Bombardierungen aus der Luft und anderen bewaffneten Angriffen belastet die Menschen im Jemen zusätzlich. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt, seit der Konflikt 2014 entflammt ist. Rund 3,3 Millionen mussten aus ihren Häusern und Wohnorten fliehen.

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Waf'a Alsaidy im Interview über die aktuelle humanitäre Situation im Jemen.

News

27.07.2021

Seit 2015 tobt im Jemen ein Mehrfrontenkrieg. Über 20 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Sie leiden unter Hunger, Infektionskrankheiten und jetzt auch noch unter der Coronapandemie. Im November 2020 berichtete Ärzte der Welt-Mitarbeiterin Wafa’a Al Saidy im UN-Sicherheitsrat von der Krise in ihrem Land.

Ein Mann sitzt zwischen Trümmern im Jemen
26.03.2021

Während die Jemen-Krise am 26. März in das siebte Jahr geht, sind neue Offensiven in Hodeidah, Taiz, Hajjah und Marib entbrannt. Angriffe auf die Zivilbevölkerung nehmen zu und das Land ist unmittelbar von einer Hungersnot bedroht. 21 Organisationen im Jemen fordern einen sofortigen, landesweiten Waffenstillstand und eine Rückkehr der Konfliktparteien an den Verhandlungstisch.

Kindersprechstunde im Yarim Kinderkrankenhaus, Jemen. Foto: Ärzte der Welt
03.03.2021

Nur weniger als die Hälfte der dringend benötigten Mittel wurde zugesagt: Das Ergebnis der virtuellen UN-Geberkonferenz zum Jemen ist mehr als enttäuschend. Dabei gibt es kaum ein Land, das dringender umfassende Unterstützung bräuchte. Was diese für die Menschen im Jemen bedeutet und  bewirkt, hat unsere Koordinatorin Wafa'a Al Saidy in einer Videobotschaft beschrieben.

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Betroffene Versorgen, Strukturen aufbauen

Ärzte der Welt ist in 16 Gesundheitszentren im Norden und Süden des Landes tätig. Dort behandeln wir unter anderem Kinder und Erwachsene mit schwerer Unterernährung und bekämpfen Cholera. Daneben helfen wir dabei, medizinische Einrichtungen wieder funktionsfähig zu machen. Dazu gehört auch, dass wir das staatliche Gesundheitspersonal finanziell unterstützen, da ein Großteil seit Ende 2016 kein Gehalt mehr bekommen hat.
Durch Trainings verbessern wir die Qualität der vorhandenen Gesundheitsdienstleistungen und helfen dabei, das System zur Überweisung von Notfällen effizienter zu machen. Nicht zuletzt bieten wir der von der Krise betroffenen Menschen psychosoziale Unterstützung.

Was wir 2018 erreicht haben

134.404 erstmalige Konsultationen

3.151 Kinder unter 5 Jahren gegen Unterernährung behandelt

1.973 Personen haben an psychologischen Einzelsitzungen teilgenommen.

 

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

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Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

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