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Mutter und Baby nach sicherer Geburt in Nigeria (Foto: Benedicte Kurzen)

Lebenswichtige Hilfe für Geburten

 

 

Die meisten Todesfälle könnten mit relativ einfachen Mitteln verhindert werden: mit einer qualifizierten Geburtsvorsorge, Begleitung und Nachsorge. Gemeinsam können wir Leben bewahren!

Warum Hilfe weltweit notwendig ist

Afghanistan

 

In Afghanistan ist die Situation besonders dramatisch. Dort verlieren bei 100.000 Geburten über 620 Frauen ihr Leben. In Deutschland sind es im Vergleich nur vier.

 

Türkei und Syrien

 

Auch bei Nothilfeeinsätzen kümmern wir uns um die Verletzlichsten, wie zum Beispiel nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet.

 

Äthiopien

 

In der Somali-Region in Äthiopien haben Konflikte, Nahrungsknappheit und Naturkatastrophen, auch als Folgen der Klimakrise, viel Leid verursacht. In den teils schwer erreichbaren Regionen versorgen wir Schwangere, leisten die so wichtige Geburtshilfe und versorgen Babys einschließlich wichtiger Impfungen.

 

Deutschland

 

Auch in Deutschland brauchen werdende Mütter und Neugeborene unsere Hilfe. Viele Menschen sind nicht krankenversichert und werden deshalb während der Schwangerschaft und Geburt nicht angemessen betreut. Ihnen bieten wir kostenlose medizinische Hilfe in München, Stuttgart, Berlin und Hamburg.

 

Wie wir helfen

Von der Vorsorge zum gesunden Start ins Leben:

1. Wichtige Vorsorge

 

Nicht erkannte Krankheiten können für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden. Viele Frauen weltweit haben jedoch keinen Zugang zur Vorsorge. Wir untersuchen Schwangere und treffen bei Risiken Vorkehrungen für die Geburt.

 

2. Sichere Geburten

 

Bei einer Geburt kann schnell das Leben von Mutter oder Kind in Gefahr sein: wenn zum Beispiel plötzlich die Herztöne des Ungeborenen abfallen. Unsere lokalen Fachkräfte sind optimal geschult und bestmöglich ausgerüstet, um schnell Hilfe leisten zu können.

 

3. Rettende Maßnahmen

 

Treten nach der Geburt Komplikationen auf, müssen wir sofort handeln. Durch Sauerstoffversorgung und Bluttransfusionen können wir Leben retten. In Ländern wie dem Jemen müssen wir manchmal bereits Säuglinge mit Spezialnahrung stärken.

 

4. Lebenswichtige Impfungen

 

Nach der Geburt begleiten wir die Familien weiter. Unsere Ärzt*innen führen wichtige Schutzimpfungen durch, zum Beispiel gegen Masern und Polio. Damit Kinder nicht mehr an vermeidbaren Krankheiten sterben müssen.

 

Ihre Unterstützung

Helfen Sie uns dabei, dass mehr Kinder sicher zur Welt kommen und Mütter medizinisch versorgt werden!

  • Mit 40€ können fünf schwangere Frauen in Äthiopien während ihres Aufenthalts mit ausreichend Nahrung versorgt werden.
  • 60 ermöglichen zehn Schwangeren in der Ukraine Untersuchungen durch eine Hebamme.
  • 90€ decken die Kosten für alle Materialien, die benötigt werden, um ein Baby nach der Geburt zu versorgen.

 

JETZT LEBEN BEWAHREN!

  • In einer Gesundheitseinrichtung im Jemen werden Babys versorgt. Foto: Ärzte der Welt

    Aisha Muhammad

    Aisha Muhammad* erwartete Zwillinge und wurde in unsere jemenitische Gesundheitsstation gebracht. Durch Mangelernährung war sie bereits völlig geschwächt. Wir konnten sie mit Medikamenten und stärkenden Infusionen versorgen, sodass sie zu Kräften kam und ihre beiden Kinder zur Welt bringen konnte. Aber eines der Kleinen hat es leider nicht geschafft. Trotz tiefer Trauer ist Aisha dankbar, denn ohne medizinische Hilfe hätten alle drei die Geburt nicht überlebt.

     

    *Name geändert. Foto: Symbolbild

     

  • Eine Mitarbeiterin von Ärzte der Welt berät eine Patientin. Foto: Chris Schmid.

    Laura-Lavinia Corbuneanu

    Laura-Lavinia Corbuneanu ist mit ihrem Partner aus Rumänien nach München gekommen, um Arbeit zu finden. Als sie ungeplant schwanger wurde, war sie geschockt. Sie hatte noch keinen Job, wie sollte es weitergehen? Ob die Schwangerschaft gut verläuft? Ihr Partner fand unsere Anlaufstelle open.med in München. Corbuneanu ist dankbar, dass sie sich dort kostenlos untersuchen und beraten lassen kann.

    Alle sind hier so nett und hilfsbereit.

  • Dounia ist Hebamme und sensibilisiert die Bevölkerung zu sexueller und reproduktiver Gesundheit.

    Dounia Boujahma

    Dounia Boujahma, Hebamme, koordiniert das Programm "sexuelle und reproduktive Gesundheit" von Ärzte der Welt in Port-au-Prince. Das Ziel: Die Bevölkerung gemeinsam mit lokalen Organisationen zu Aids und Frauenrechten zu sensibilisieren. Ein weiteres Augenmerkt sind unerwünschte Schwangerschaften und Gewalt gegenüber Frauen. Gemeinsam mit den Behörden versucht man, die Müttersterblichkeit bei Geburten zu reduzieren.