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Kurdische Kinder kochen sich einen Tee am offenen Feuer in einem irakischen Flüchtlingscamp. Foto: Bulent Kilic
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Kurdische Kinder kochen sich einen Tee am offenen Feuer in einem irakischen Flüchtlingscamp. Foto: Bulent Kilic

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Kurdische Kinder kochen sich einen Tee am offenen Feuer in einem irakischen Flüchtlingscamp. Foto: Bulent Kilic

Ärzte der Welt: Wem wir beistehen

Für sie engagieren wir uns

„Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet …“. So ist es im Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen formuliert. Das Anliegen von Ärzte der Welt ist es, benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die von Krisen oder Ausgrenzung betroffen sind, einen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen – ob in der Ferne oder vor unserer eigenen Haustür.

Ärzte der Welt unterstützt Menschen ohne Krankenversicherung bei der Reintegration ins reguläre Gesundheitssystem. Foto: David Gohlke

In Deutschland sind alle Menschen krankenversichert. Stimmt nicht. Über 80.000 Frauen, Männer und Kinder haben hierzulande keinen oder einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem. Dabei dürfte die Dunkelziffer weitaus höher liegen. Zwar gehen die Schätzungen sehr weit auseinander, man geht aber davon aus, dass zwischen 500.000 und zwei Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind.

Opfer von Krisen und Konflikten. Foto: Olivier Papegnies

Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte fordern immer wieder zahlreiche Opfer. Sie  zerstören Lebensgrundlagen und zwingen Menschen zur Flucht. Ärzte der Welt leistet Not- und Katastrophenhilfe und unterstützt beim Wiederaufbau.

Mutter in Laos mit ihrem Baby. Foto: Lam Duc Hien

Schwangere, Mütter und Kinder gehören zu den Schwächsten der Gesellschaft. Sie leiden besonders unter den Folgen von Armut und Gewalt. Oft werden sie krank, weil es weder einen Arzt noch eine Hebamme in der Nähe gibt oder weil die Behandlung zu teuer ist. Ärzte der Welt will die Gesundheit von Frauen und Kindern verbessern und ihre Rechte stärken.

Ankommende Flüchtlinge am Hafen

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, die Hälfte von ihnen sind Kinder. In vielen  Ländern unterhält Ärzte der Welt Programme, um die Migranten und Flüchtlinge medizinisch zu versorgen und ihnen mit psychosozialer und juristischer Beratung zur Seite zu stehen.

Auch im Inland nehmen wir uns Risikogruppen an. Hier im Stuttgarter MedMobil.

Sie konsumieren Drogen oder haben als Straßenkinder kein Dach über dem Kopf. Sie verdienen ihr Geld mit Sexarbeit oder als Tagelöhner. Oder sie sitzen im Gefängnis. Menschen, die so leben müssen, sind besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Ärzte der Welt unterstützt weltweit Projekte, um die Betroffenen medizinisch zu versorgen.

Kindersprechstunde von Ärzte der Welt. Foto: Véronique Burger

Auch in Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München, open.med in Berlin, MedMobil in Stuttgart und der Migrantenmedizin westend in Hamburg Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an.