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Lilian Dorsch, Referentin für Philantropie bei Ärzte der Welt. Foto: Ärzte der Welt

Lilian Dorsch: Spender*innen und Projekte zusammenbringen

Lilian Dorsch: Spender*innen und Projekte zusammenbringen

Was macht eigentlich eine Referentin für Philanthropie und wie wird man das? Unsere Kollegin Lilian Dorsch erklärt.

„Jede Spenderin und jeder Spender hat ein persönliches Anliegen. Als zentrale Schnittstelle bringe ich sie mit einem passenden Projekt zusammen,“ erklärt Lilian Dorsch ihre Rolle. Seit Dezember 2019 ist sie Ansprechpartnerin für Unternehmen und Spenderinnen und Spender größerer Summen bei Ärzte der Welt. „Ich finde es schön, individuell mit Menschen zusammenzuarbeiten und sich auf jedes Gegenüber neu einstellen zu können.“ Großspenderinnen und -spender seien ein wichtiges Fundament für die Arbeit der Organisation, so Dorsch. „Nicht jede Kooperation bringt sofort das große Geld – und darum geht es auch nicht vorrangig. Mir ist wichtig, intensive und ehrliche Beziehungen aufzubauen, auch in Partnerschaften zu Unternehmen.“

Mit welchen Gefühlen sie dabei die neue Stelle angetreten ist, kann sie sofort beantworten: Mit Respekt vor der Herausforderung, Aufregung und Freude.

Lilian Dorschs Wunsch, in einer internationalen NGO zu arbeiten, entstand während ihres Studiums. Die gebürtige Kielerin studierte Amerikanistik, Kommunikationswissenschaft und Interkulturelle Studien in München und im dänischen Aarhus. Daneben reiste sie viel und engagierte sich in kleineren humanitären Projekten. In Guatemala arbeitete sie in einem Heim für mangelernährte Kinder mit und im Himalaya übte sie mit Kindern in einem abgelegenen Dorf das Zähneputzen und Händewaschen.

„Ich wollte unbedingt zu Ärzte der Welt und habe mich gefreut, als es mit einem Praktikum in der Abteilung für Öffentlichkeit und Medien geklappt hat.“ Einige Zeit später bot sich die Möglichkeit, im Fundraising als Werkstudentin mitzuarbeiten. Eine Chance, die Dorsch gerne annahm.

Als die Stelle für eine Elternzeitvertretung ausgeschrieben wurde, überlegte sie nicht lange und bewarb sich – Wissen über die Arbeit von Ärzte der Welt hatte sie ja bereits.

 

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Hintergrund

Philanthropie - diesen Begriff gibt es schon seit der Antike. Er bezog sich auf gut situierte Bürger, die sich durch eine wohlwollende Einstellung und großzügige Spenden gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern auszeichneten. Ein Prinzip, das bis heute besteht und das auch den Projekten bei Ärzte der Welt zugutekommt.

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