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Eine Ärztin versorgt eine Patientin im Bidibidi Camp. Foto: Ärzte der Welt

Uganda: Ein Camp voller Kinder

Uganda: Ein Camp voller Kinder

In nur zwei Jahren ist das kleine ugandische Dorf Bidibidi zu einem riesigen Flüchtlingslager gewachsen. Der Grund: 2016 flohen Hunderttausende vor dem neu aufgeflammten Bürgerkrieg im Südsudan in das Nachbarland. Ärzte der Welt sorgt dort im Bolomi Health Center III für die ambulante Behandlung der Patient*innen.

Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden Ugandas entwickelt sich gerade zu einer Stadt mit fester Infrastruktur. Es mangelt jedoch nach wie vor an ausreichenden medizinischen Angeboten.

Ärzte der Welt stellt im Krankenhaus Bolomi Health Center III die basismedizinische Versorgung, dazu gehören auch Angebote zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie zur Mutter-Kind-Gesundheit. 70 Prozent der Flüchtlinge im Camp sind Kinder unter 18 Jahren. Viele im Camp haben geschlechtsbezogene Gewalt, etwa Vergewaltigungen erlebt, für die Ärzte der Welt-Fachleute eine spezialisierte medizinische Versorgung anbieten.

Hilfe nach traumatischen Erfahrungen

Viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche, in Bidibidi leiden unter dem extremen Ausmaß an Gewalt, das sie entweder im Südsudan oder seit ihrer Flucht erfahren haben. Ein besonderer Fokus liegt deshalb auf der psychischen und psychosozialen Betreuung und Behandlung der Menschen, von denen die Hälfte unter 25 Jahre alt ist. Viele Patient*innen haben Depressionen und denken an Suizid. Die Teams von Ärzte der Welt versuchen, die Betroffenen und ihr Umfeld zu sensibilisieren und bieten Angbote speziell für Jugendliche an. Von Juli bis November 2018 führten die Teams 2.200 Konsultationen zur psychischen Gesundheit durch.

 

Das Projekt wird von Sternstunden e.V. unterstützt.

 

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