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Ärzte der Welt helfen nach dem Erdbeben in Indonesien
Nothilfe

Sulawesi: 200.000 Menschen sind auf Nothilfe angewiesen

Sulawesi: 200.000 Menschen sind auf Nothilfe angewiesen

Nach den verheerenden Erdbeben auf der Insel Sulawesi am 28. September und dem darauffolgenden Tsunami mit mehr als 2.000 Toten evaluiert Ärzte der Welt derzeit die Situation in Absprache mit lokalen und internationalen Akteuren im Katastrophengebiet, um so schnell wie möglich entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Laut UN sind fast 200.000 Menschen in dem Gebiet auf humanitäre Hilfe angewiesen, rund ein Drittel Kinder und alte Menschen. Die Zahl der Toten und Verletzten wird seit Ende September immer wieder nach oben korrigiert. Hunderte Verletzte werden in den teilweise zerstörten Krankenhäusern behandelt. Einige Gebäude sind vom Einsturz bedroht. Das Gesundheitspersonal braucht dringend Unterstützung. Auch Lebensmittel und Medikamente drohen auszugehen.

Die Katastrophe hat die örtliche Infrastruktur stark beschädigt, was schnelle Hilfe erschwert. Stromausfälle, teilweise unterbrochene Kommunikationsverbindungen und zerstörte Zufahrtsstraßen verhindern eine genauere Einschätzung der Lage. Schweres Gerät kann auf den zerstörten Straßen und Brücken nicht eingesetzt werden, um zu allen Hilfsbedürftigen vorzudringen. Dazu kommt, dass viele Betroffene in besonders schwer zugänglichen ländlichen Gebieten leben.

 

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