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Sandra Schönberger. Foto: Ärzte der Welt

Sandra Schönberger: Brückenbauerin zwischen Spender*innen und Projekten

 

Ein Schüleraustausch mit Burkina Faso war für Sandra Schönberger das Schlüsselerlebnis für ihre Studien- und Berufswahl. Seit August ist sie Referentin für Partnerschaften und Philantropie bei Ärzte der Welt. Was das genau ist, erzählt sie im Interview.

Mit 18 Jahren ist Sandra Schönberger zusammen mit anderen Schülerinnen nach Ouadougou, die Hauptstadt Burkina Fasos, gereist. Dort hat sie Dinge gesehen, die sie sich vorher kaum vorstellen konnte: Kaum Infrastruktur, Schulklassen mit 60 bis 70 Schülern, hungernde Kinder. „Was für ein Glück haben wir hier in Europa und in Deutschland“, war der Gedanke, der Sandra Schönberger bis heute prägt.

In Augsburg studierte Schönberger Soziologie, Politik und absolvierte Praktika in kleineren NGOs wie etwa LandsAid. Während ihres Masters in Sozialwissenschaftlicher Konfliktforschung ging sie für ein Praktikum drei Monate an die deutsche Botschaft nach Moskau. „Das war sehr spannend, aber ich habe schnell gemerkt, dass der diplomatische Dienst nichts für mich ist“, sagt die Münchnerin heute schmunzelnd. Nach einer Werkstudententätigkeit bei SOS Kinderdörfer weltweit fing sie in einer Agentur für gemeinnützige Organisationen an. „Ich habe dort unter anderem im Fundraising und der Marktforschung gearbeitet und war viel im Schulsektor aktiv“, erinnert sich Schönberger.

Nach drei Jahren in der Agentur bewarb sich Sandra Schönberger bei Ärzte der Welt: „Der Fokus auf medizinische Versorgung und Nothilfe ist mir sehr wichtig.“ Von ihrer neuen Aufgabe hat sie bereits eine klare Vorstellung: „Die 10 Euro-Spenderinnen und Spender sind für Ärzte der Welt die unverzichtbare Basis. Aber die Unterstützerinnen und Unterstützer, die ich betreue, wollen mehr geben und möchten dieses Geld gezielter einsetzen. Ich betreue sie persönlich und versuche, auf die Wünsche dieser Förderinnen und Förderer einzugehen.“ „Ich bin das Bindeglied zwischen den Wünschen der Spender und dem Bedarf, der in den jeweiligen Projekten herrscht. Mein Ziel ist, dass beide Seiten glücklich werden.“

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