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Foto: Jeoffrey Guillemard

Gefährliche Reise

Gefährliche Reise

Präsident Trumps populistische Stimmungsmache gegen den Zug von Tausenden Männern, Frauen und Kindern aus Mittelamerika wirft ein Schlaglicht auf eine sonst wenig beachtete Krise. Ärzte der Welt ist seit 2016 entlang der Migrationsroute aktiv.

Sie fliehen vor sozialer Ausgrenzung, Banden- und Polizeigewalt, politischer Instabilität und Armut: In der Hoffnung, die Vereinigten Staaten zu erreichen, verlassen Tausende Männer, Frauen und Kinder ihre mittelamerikanische oder mexikanische Heimat. Viele landen in den Händen von kriminellen Banden oder Menschenhändlern, wobei vor allem für Frauen ein hohes Risiko besteht, sexuell missbraucht oder gar zur Prostitution gezwungen zu werden.

Ärzte der Welt ist seit 2016 gemeinsam mit lokalen Partnern entlang der Route aktiv, um den Zugang der Migranten zu medizinischer und psychologischer Versorgung zu verbessern. In Guatemala kümmern wir uns zum Beispiel um unbegleitete Minderjährige. In Mexiko unterstützen wir Sexarbeiterinnen und setzen uns gegen Menschenhandel und Gewalt ein.

Foto: Jeoffrey Guillemard
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Eine Anlaufstelle in Guatemala-Stadt heißt unbegleitete Minderjährige willkommen, von denen viele Opfer von Gewalt geworden sind. Einige junge Mädchen sind sexuell missbraucht worden. Manche sind bereits selbst Mütter.

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Die Vereinigung der guatemaltekischen Rückkehrer (ARG) unterstützt Menschen, die aus den Vereinigten Staaten zurückkommen. Ihre Familien warten vor dem Tor des Militärflughafens, ohne zu wissen, mit welchem Flug ihre Verwandten ankommen.

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Die „Bestia“ ist ein Güterzug, der zwischen dem Süden und dem Norden von Mexiko verkehrt. Immer wieder springen Migranten auf den schnellen Zug auf, um an die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu kommen. Viele sind dabei schon ums Leben gekommen.

In Arriaga, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, ist das Haus der Migranten eine Station für Menschen, die wiederholt versuchen, Nordamerika zu erreichen.

Der Fluss Suchiate markierte die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko. Einige Migranten versuchen, ihn mit aus LKW-Reifen gebauten Flößen zu überqueren.

 

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