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Nach dem Sturm Idai leistet ein Mitarbeiter von Ärzte der Welt medizinische Hilfe.
Nothilfe

Epidemien bekämpfen, medizinische Infrastruktur sanieren

Epidemien bekämpfen, medizinische Infrastruktur sanieren

Cholera, Malaria und andere ansteckende Krankheiten sind eine große Gefahr für die Überlebenden des Zyklons Idai in Mosambik. Teams von Ärzte der Welt leisten dort Notfallhilfe und tragen dazu bei, wieder eine medizinische Infrastruktur aufzubauen. 

Zehntausende Menschen wurden obdachlos und rund 600 verloren ihr Leben als Mitte März ein Wirbelsturm über Mosambik hinwegfegte. Mehr als 50 Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt.

„Wir helfen dabei, lokale Gesundheitszentren instand zu setzen und mit Medikamenten auszustatten, damit sie den Betrieb wieder aufnehmen können. Daneben versorgen wir Menschen, die ihr Zuhause verloren haben“, fasst Ärzte der Welt-Notfallkoordinatorin Cristina Miñana die Aktivitäten vor Ort zusammen.

Das John Segredo-Camp für Vertriebene ist rund 100 Kilometer von der Hafenstadt Beira entfernt, wo der Sturm besonders stark gewütet hatte. Rund 1200 Menschen haben in dem provisorischen Zeltlager Zuflucht gefunden. Sie erhalten nun medizinischen Unterstützung von Ärzte der Welt. Das Team besteht aus zwei Krankenpflegern und einer Expertin für Mutter-Kind-Gesundheit. „Neben der medizinischen Versorgung ist es Aufgabe der Mitarbeiter*innen, die Ausbreitung von Krankheiten zu überwachen und zu bekämpfen,“ so Antonio Cabrera, der medizinische Koordinator von Ärzte der Welt.

Eine Mitarbeiterin von Ärzte der Welt gibt Medikamente aus. Foto: Paulo Silva
Eine Mitarbeiterin von Ärzte der Welt gibt Medikamente aus. Foto: Paulo Silva

Die Lage in dem Camp ist alarmierend. Nahrungsmittel sind knapp und es gibt meilenweit kein frisches Trinkwasser.

Wegen der schlechten hygienischen Umstände hat sich in der gesamten Region die Cholera ausgebreitet, über 1740 Fälle wurden bereits registriert. Ärzte der Welt unterstützt die Impfkampagne des örtlichen Gesundheitsministeriums, der Weltgesundheitsorganisation und anderer NGOs. Fast 800.000 Menschen sind bereits geimpft worden.

Auch im 30 Kilometer von Beira entfernten Dondo helfen wir unter anderem, das Dach des örtlichen Gesundheitszentrums zu reparieren und stellen Medikamente zur Verfügung.

Ärzte der Welt hat mehr als 7000 Kilo Material nach Mosambik gebracht, um in den kommenden drei Monaten über 10.000 Menschen medizinisch zu versorgen.

Unermüdlich und unter extremen Bedingungen haben die medizinischen Helfer vor Ort in den vergangenen Wochen gearbeitet. Am 7. April, dem Weltgesundheitstag, sind unsere Gedanken auch bei ihnen.

 

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