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Libanon: Bürger und syrische Flüchtlinge benötigen dringend Hilfe

Libanon

Nothilfe
1,5
Millionen

Syrer sind Flüchtlinge im Libanon

250
Tausend

Libanesen leben unter der Armutsgrenze (4 Dollar am Tag)

Die Situation

Die syrischen Flüchtlinge im Libanon leben verstreut an Hunderten von Orten, oft in den ärmsten Regionen des Landes. Der Zugang zu den grundlegenden Versorgungseinrichtungen ist oft sehr begrenzt. Ihre beschränkten finanziellen Mittel zwingen sie zunehmend, in Lagern, überbelegten Wohnungen und verlassenen Häusern oder Rohbauten zu wohnen.

1,5 Millionen syrische Flüchtlinge leben im Libanon

Die libanesischen Institutionen haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Zustrom von Syrern zu begrenzen. Die Unterstützung der Flüchtlinge wurde zurückgefahren. Dies hat deren ohnehin prekäre Situation noch verschäft und dazu geführt, dass viele versuchen, den Libanon zu verlassen und in ein anderes Land zu gehen, vor allem in die Türkei.

Mit mobilen Kliniken erreicht Ärzte der Welt auch die Bekaa-Ebene. Foto: Olivier Papegnies
Mit mobilen Kliniken erreicht Ärzte der Welt auch die Bekaa-Ebene. Foto: Olivier Papegnies

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Medizinische Versorgung von syrischen Flüchtlingen

Ärzte der Welt unterhält fünf Gesundheitszentren in der Bekaa-Ebene, wo sich besonders viele Flüchtlinge aufhalten. Dank Ärzte der Welt haben sowohl die syrischen Flüchtlinge als auch die bedürftigsten Libanesen kostenlos Zugang zu medizinischer Versorgung und Medikamenten. Dabei wird eng mit lokalen Partnern zusammengearbeitet.

Psychotherapeuten bieten Konsultationen für psychische Leiden an und vermitteln schwere Fälle an Spezialisten weiter. Sie werden unterstützt von einem Kompetenzteam, das vorbeugend und bedarfsorientiert innerhalb der Gemeinschaftseinrichtungen arbeitet.

 

 

Mobiler Einsatzwagen zur Versorgung von syrischen Flüchtlinge. Foto: Guillaume Pinon
Mobiler Einsatzwagen zur Versorgung von syrischen Flüchtlinge. Foto: Guillaume Pinon
Rückblick
1990
Wiederherstellung der durch den Bürgerkrieg beschädigten medizinischen Infrastruktur
1996
Soforthilfe für die wegen des libanesisch-israelischen Krieges entwurzelten Bevölkerung. Dieses Programm wurde 1998 beendet
2001
Einsatz im physischen und psychologischen Rehabilitationszentrum der 3 000 ehemaligen Inhaftierten im israelischen Gefängnis von Khiam
2006
Medizinische, soziale und rechtliche Hilfsprojekte in rund 15 Gefängnissen bis 2008
2012
Programm für syrische Flüchtlinge und bedürftige Libanesen und deren Zugang zu medizinischer Versorgung

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