Jetzt Spenden

Eine verzweifelte Frau in Syrien. Foto: Ärzte der Welt

Nothilfe im Syrien-Krieg: Informieren, spenden und helfen

Syrien

Nothilfe
6,6 Millionen

Binnenflüchtlinge in Syrien

101

Angriffe auf Krankenhäuser 2016

4,6 Millionen

Flüchtlinge außerhalb Syriens

Die Situation

Seit Kriegsbeginn 2011 hat die Gewalt gegen die syrische Bevölkerung ständig zugenommen und die Lage wurde immer komplexer. Eine politische Lösung zeichnet sich nicht ab. Zahlreiche Regionen werden regelmäßig bombardiert. Zivilisten werden immer wieder Opfer von Menschenrechtsverletzungen - sie stehen im Kreuzfeuer zwischen den Regierungsstreitkräften, der freien syrischen Armee sowie extremistischen Gruppierungen wie dem sogenannten Islamischen Staat.

13,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die humanitäre Situation ist extrem prekär, vor allem im Norden des Landes. Sie haben keine medizinische Versorgung, kein Wasser, keine Nahrungsmittel. Sie sind völlig schutzlos und es mangelt an Hygiene.

Ein Mann trägt seine verletzte Tochter in ein Krankenhaus in Aleppo. Foto: AFP Photos
Ein Mann trägt seine verletzte Tochter in ein Krankenhaus in Aleppo. Foto: AFP Photos

News

Rettungssanitäter bringen Schwerverletzte in die türkische Grenzstadt Reyhanli.
06.04.2017

Hunderte Zivilisten in Khan Shaikun sind Opfer von Giftgasangriffen geworden. Ärzte der Welt verurteilt diese Attacken aufs Schärfste und fordert die Ahndung dieses Kriegsverbrechens. Erste Krankenwagen konnten die türkisch-syrische Grenze am Posten Bab-Al Hawa überqueren, einige Patienten konnten so in die Türkei in das Reyhanli State Hospital gebracht werden.

Ein Vater trägt sein Kind, das bei einem Bombenangriff verletzt wurde. Foto: Marco Longari, AFP
03.08.2016

Die Situation in den Regionen Aleppo und Idlib hat sich in den letzten Wochen massiv verschlechtert. Ärzte der Welt prangert die dramatischen Entwicklungen für die Zivilbevölkerung an, die de facto in Geiselhaft genommen wurde.

Ein Vater trägt sein Kind, das bei einem Bombenangriff verletzt wurde. Foto: Marco Longari, AFP
30.04.2016

Trotz verkündeter Waffenruhe haben sich die Kämpfe seit Anfang April in den Bezirken Idlib und Aleppo intensiviert. Ärzte der Welt verurteilt die Bombardierung von Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern scharf und verlangt, dass diese unangetastet bleiben müssen.

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

medizinische grundversorgung in flüchtlingslagern

 

Seit Oktober 2012 arbeitet Ärzte der Welt zusammen mit Medizinern und Krankenschwestern in Syrien, um den Menschen in den Flüchtlingslagern von Idlib, im Norden nahe der türkischen Grenze, eine gesundheitlich Grundversorgung sowie sexual- und reproduktionsmedizinische Unterstützung zu bieten. Ärzte der Welt betreibt sechs medizinische Einrichtungen – davon vier stationäre und zwei mobile Kliniken. Seit 2012 konnte Ärzte der Welt 462.161 Konsultationen in Syrien durchführen. Die Hilfsorganisation unterstützt außerdem syrische Partner in mehr als 25 Gesundheitszentren, außerdem mobile Teams, vor allem

 

in den Bezirken Idlib, Aleppo, Damaskus und Daraa. Über die Türkei und Jordanien werden Medikamente und andere wichtige Güter nach Syrien gebracht. Ärzte der Welt unterstützt postoperative Gesundheitszentren auf beiden Seiten der türkisch-syrischen Grenze, in Reyhanli (Türkei) und Sarmada (Syrien). Schwer verletzte Opfer der Kampfhandlungen werden dort nach chirurgischen Eingriffen weiter versorgt. Ärzte der Welt arbeitet daran, die Versorgungsqualität durch Schulung des Personals in den Zentren zu verbessern.


Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

Ein Nachsorgezentrum in Reyhanli. Foto: Olivier Papegnies
Ein Nachsorgezentrum in Reyhanli. Foto: Olivier Papegnies
Rückblick
2008
Beginn eines medizinischen Versorgungsprogramms in der Region von Aleppo
2011
Kriegsbeginn
2012
Unterstützung des postoperativen Zentrums in Reyhanli, in dem Flüchtlinge an der türkischen Grenze behandelt werden
2012
Einrichtung fester stationärer und mobiler Kliniken im Nordwesten des Landes
2013
Unterstützung medizinischer Infrastruktur im Inneren des Landes und Eröffnung eines Gesundheitszentrums für Mütter und Kinder
2014
Unterstützung des postoperativen Zentrums von Sarmada in der Region von Idlib
2016
Evakuierung von Ärzte der Welt-Mitarbeitern in Aleppo Stadt
2016
Fast 40.000 Konsultationen zwischen Oktober und Dezember 2016 in Syrien

Ihre Unterstützung

Spenden

Helfen Sie mit!

Arbeiten Sie mit!

Unsere Stellenangebote.

Informieren

Unser Newsletter.