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Frau Irene ist Multiplikatorin Reach Out-Projekt von Ärzte der Welt. Foto: Ärzte der Welt

Einsatz für GBV-Betroffene

Betroffene von Gewalt

Einsatz für GBV-Betroffene

Migrant*innen und Geflüchtete, vor allem Frauen, Kinder und Personen mit LGBTIQ*-Identität, sind besonders häufig von geschlechtsbezogener Gewalt betroffen. Ärzte der Welt setzt sich weltweit in seinen Projekten und in Deutschland für diese Menschen ein.
 

Die Situation

Der Begriff geschlechtsspezifische Gewalt umfasst jene Gewalttaten, in denen das Geschlecht oder die Sexualität der von Gewalt Betroffenen oder der Täter*innen eine Rolle spielen. Diese reichen von sexueller Belästigung, Diskriminierung, Vergewaltigung und Nötigung durch eine fremde oder bekannte Person sowie anderen Formen der häuslichen Gewalt bis zu Menschenhandel oder weiblicher Genitalverstümmelung. Der Begriff umfasst physische, psychische, ökonomische sowie sexualisierte Gewalt. Frauen, Kinder und LGBTIQ*-Personen sind unverhältnismäßig stark von geschlechtsbezogener Gewalt betroffen.

Unsere Hilfe

Der Zugang zu Unterstützungsangeboten für diese Menschen ist oft eingeschränkt. Selbst wenn ausreichend Angebote zur Verfügung stehen, werden sie aufgrund von Barrieren wie Sprache, mangelnder Information über Hilfs- und Beratungsangebote oder Diskriminierung häufig nicht angemessen versorgt. Das kann fatale Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit der Betroffenen haben.

Ärzte der Welt hilft Betroffenen weltweit in seinen internationalen Projekten durch medizinische und psychologische Behandlungen.

In Deutschland helfen wir Frauen, Kindern und Menschen mit LGBTIQ*-Identität mit Migrations- und Fluchterfahrung in unserem Projekt Reach Out.

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