Hilfe für GBV-Betroffene

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Frau Irene ist Multiplikatorin Reach Out-Projekt von Ärzte der Welt. Foto: Ärzte der Welt

Einsatz für GBV-Betroffene

Betroffene von Gewalt

Einsatz für GBV-Betroffene

Migrant*innen und Geflüchtete, vor allem Frauen, Kinder und Personen mit LGBTIQ*-Identität, sind besonders häufig von geschlechtsbezogener Gewalt betroffen. Ärzte der Welt setzt sich weltweit in seinen Projekten und in Deutschland für diese Menschen ein.
 

Die Situation

Der Begriff geschlechtsspezifische Gewalt umfasst jene Gewalttaten, in denen das Geschlecht oder die Sexualität der von Gewalt Betroffenen oder der Täter*innen eine Rolle spielen. Diese reichen von sexueller Belästigung, Diskriminierung, Vergewaltigung und Nötigung durch eine fremde oder bekannte Person sowie anderen Formen der häuslichen Gewalt bis zu Menschenhandel oder weiblicher Genitalverstümmelung. Der Begriff umfasst physische, psychische, ökonomische sowie sexualisierte Gewalt. Frauen, Kinder und LGBTIQ*-Personen sind unverhältnismäßig stark von geschlechtsbezogener Gewalt betroffen.

  • Eine Ärztin misst den Puls © N. Teixeira

    Alexandra Ba*

    Alexandra Ba* hat weibliche Genitalbeschneidung und Zwangsverheiratung erleben müssen. Sie floh aus ihrem Heimatland, um ihre kleine Tochter davor zu schützen. Aufgrund von starken Unterleibsschmerzen und großer psychischer Belastung kam sie in die Berliner Anlaufstelle von Ärzte der Welt und Medizin Hilft e.V. Dort berichtete sie, wie sie einmal aus Deutschland abgeschoben werden sollte. „Die Besatzung des Flugzeuges wollte uns nicht mitnehmen, weil wir so sehr geweint haben.“ Alexandra Ba wurde daraufhin als „untergetaucht“ gemeldet. Bei open.med führte eine Psychotherapeutin eine Krisenintervention durch. Zudem wurden sie und ihre Tochter durch das open.med-Team an ein Kirchenasyl vermittelt und an ein Projekt überwiesen, das Überlebenden von Genitalverstümmelung Behandlung und regenerative Operationen anbietet. *Name geändert Die Medikamente und Gespräche haben mir sehr geholfen. Ich konnte endlich wieder nachts schlafen.

Unsere Hilfe

Der Zugang zu Unterstützungsangeboten für diese Menschen ist oft eingeschränkt. Selbst wenn ausreichend Angebote zur Verfügung stehen, werden sie aufgrund von Barrieren wie Sprache, mangelnder Information über Hilfs- und Beratungsangebote oder Diskriminierung häufig nicht angemessen versorgt. Das kann fatale Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit der Betroffenen haben.

Weltweit

Wir helfen in unseren internationalen Projekten Betroffenen durch medizinische Behandllung und psychologische Unterstützung und versuchen durch politische Arbeit auf dieses dringende Thema aufmerksam zu machen.

Deutschland

In Deutschland helfen wir Frauen, Kindern und Menschen mit LGBTIQ*-Identität mit Migrations- und Fluchterfahrung in unserem Projekt Reach Out.

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