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Frau arbeitet auf verdorrtem Feld in Niger. Foto: Isabelle Eshraghi

Ärzte der Welt: Hilfe im Niger

Niger

Nothilfe
1

von 6 Kindern stirbt, bevor es das 5. Lebensjahr erreicht 

15 %

der Kinder unter 5 Jahren sind mangerlernährt

7

Kinder pro Frau 

Die Situation

Flut, Epidemien, Menschen auf der Flucht  – Die Not der Bevölkerung Nigers hat viele Ursachen. Eines der größten Probleme in dem Land ist der Hunger. 15 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt. Gerade in jungem Alter kann dies unumkehrbare Entwicklungsschäden zur Folge haben. Deshalb ist es so wichtig, betroffenen Kindern schnellstmöglich zu helfen.  Obwohl die Regierung die Kosten für Behandlungen von unter Fünfjährigen und schwangeren Frauen übernimmt, können viele Menschen die Ernährungszentren nicht aufsuchen.


Rund 80 Prozent  leben in ländlichen Gebieten und die Wege dorthin sind für die Ärmsten der Armen zu weit. 

Die Zahlen zur Mütter- und Kindersterblichkeit haben sich in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert.  Daher besteht auch im Bereich der Geburtsvor- und Nachsorge dringender Handlungsbedarf. 

Kind wird auf Mangelernährung untersucht. Foto: Olivier Papegnies
Kind wird auf Mangelernährung untersucht. Foto: Olivier Papegnies

Unsere Hilfe

Ärzte der Welt finanziert ein Programm, in dessen Rahmen Menschen,  die medizinische Hilfe benötigen,  in das jeweilige Krankenhaus oder Mutter-Kind Gesundheitszentrum gebracht werden.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und anderen Nichtregierungsorganisationen konnte Ärzte der Welt  die Kapazitäten der Ernährungszentren in der Region Illéla verdoppeln.  Daneben haben  wir einen Vorrat an häufig benötigten Medikamenten und Plumpy Nut, einer extrem nährstoffreichen Erdnusspaste, mit der unterernährte Kinder wieder aufgepäppelt werden, angelegt.  Gemeinsam mit unseren Partnern bilden wir außerdem Krankenpfleger/innen zu Ernährungsthemen fort.

Ärzte der Welt beteiligt sich an der Schulung von Frauen, die in den Regionen Bouza und Madaoua über Familienplanung informieren. Außerdem halten sie in den Dörfern nach möglichen Schwangerschaftsrisiken Ausschau und verweisen die Betroffenen an die entsprechenden Stellen weiter.

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