Afar-Frauen: Gegen Genitalverstümmelung in Äthiopien.

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Viele Menschen im Nordosten Äthiopiens leben Halbnomaden, von einer bescheidenen Landwirtschaft. Foto: Quentin Top

Afar-Frauen: Gegen Genitalverstümmelung in Äthiopien.

Äthiopien

400.000
Menschen

sind laut UN vom Hungertod bedroht (Stand Oktober 2021).

 

Die Situation

Ärzte der Welt ist seit 1986 in mehreren Regionen des Landes tätig, auch in der Afar-Region. Diese grenzt an die Region Tigray. Durch den sich ausweitenden Bürgerkrieg sind tausende Menschen gezwungen, in benachbarte Regionen zu fliehen. Ärzte der Welt arbeitet daran, eine adäquadte medizinische Unterstützung für geflüchteten Menschen sicherzustellen.

 

Die Menschen in Äthiopien werden von einer massiven Hungersnot und humanitären Katastrophe eklatanten Ausmaßes konfrontiert. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes kämpfen wir in der von Krisen und Klimawandel betroffenen Somali-Region zusammen mit einem lokalen Partner für eine bessere lebensrettende Gesundheitsversorgung in der Nogob-Zone. Wir behandeln vor allem Kinder mit Mangel- oder Unterernährung, bieten Basisgesundheitsversorgung ebenso wie Mutter-Kind-Versorgung an, setzen uns in der Epidemie-Prävention ein und fördern den Zugang zu sauberem Wasser in den Gesundheitseinrichtungen. Gerade in der Somali-Region verfolgen wir damit einen multisektoralen Ansatz.

 

In Afar arbeiten wir an einer zunehmenden Lokalisierung durch eine enge Zusammenarbeit mit unserem äthiopischen Partner CVDA.

 

 

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In ein armes Land fahren und dort helfen – so einfach funktioniert Entwicklungszusammenarbeit nicht. Unsere Kollegin Mariam Janssen-Yousaf erklärt was untersucht werden muss, damit ein Projekt später wirklich den Menschen hilft.

News

Eine Mutter und ihr Kind auf dem Weg durch eine ausgetrpcknete Landschaft in Äthiopien. Foto: Roberto Schmidt / AFP
02.12.2021

Weihnachtsbrief von François De Keersmaeker, Direktor Ärzte der Welt

Die humanitäre Situation in Äthiopien verschlechtert sich rapide. Foto: Ewelina Gasiorowska, Ärzte der Welt
24.11.2021

Der Bürgerkrieg in der äthiopischen Region Tigray weitet sich aus. Tausende fliehen vor den Kampfhandlungen und vor der Hungersnot, die in vielen Teilen des Landes droht. Ärzte der Welt ist in der Nachbarregion Afar sowie im Südosten in der Somali-Region vor Ort. Unsere Aktivitäten laufen trotz der enormen Herausforderungen weiter.

Medizinische Versorgung in Äthiopien. Foto: Ärzte der Welt.
17.09.2021

Kriegerische Konflikte, Trockenheit, Cholera und Covid-19: All das hat den Menschen in Äthiopien 2020 schwer zugesetzt. Dazu kamen auch noch die Heuschreckenplagen, die Ostafrika heimgesucht und erheblich zur Nahrungsmittelunsicherheit beigetragen haben. Ärzte der Welt unterstützt in den teilweise schwer erreichbaren Regionen Afar und Somali die medizinische Versorgung.

 

 

Bei den Afar sind über 90 Prozent der Mädchenbeschnitten. Das verursacht oft schwere gesundheitliche Probleme. Foto: Ärzte der Welt
Bei den Afar sind über 90 Prozent der Mädchenbeschnitten. Das verursacht oft schwere gesundheitliche Probleme. Foto: Ärzte der Welt
Rückblick
1997
Unterstützung des lokalen Gesundheitssystems in der Region Afar, Dubti Distrikt. Das Programm wurde im Jahr 2000 beendet.
2000
Programm zur Fortbildung von Chirurgen in Addis Abeba et Aksum
2008
Einsatz zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung in der Region Somali. Das Programm wurde 2011 abgeschlossen
2014
Beginn des Programmes gegen Genitalverstümmelung
2015
Noteinsatz für eriträische Flüchtlinge

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