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Nigeria: Viele Kinder sind mangelernährt. Foto: Reuters

Dramatische Situation für Menschen in Nigeria

Nigeria

Nothilfe
8,5
Millionen

Menschen sind direkt von den Angriffen im Nord-Osten betroffen

1,8
Millionen

Menschen in Nigeria sind Vertriebene im eigenen Land

1,4
Millionen

Menschen sind allein im Staat Borno auf humanitäre Hilfe angewiesen

Die Situation

Seit Jahren terrorisiert die radikalislamische Gruppierung Boko Haram die Menschen in Nigeria und tötet und verschleppt Männer, Frauen und Kinder. Besonders stark betroffenen sind der Nordosten des Landes und die Grenzregion des Tschads. Seit 2015 bekämpft eine Allianz aus Regierungstruppen aus Nigeria, dem Tschad, Kamerun, Niger und Benin Boko Haram – viele Bastionen konnten wieder zurückerobert werden. Dennoch verübt die Terrorgruppe weiterhin unzählige Selbstmordanschläge auf die Zivilbevölkerung.

1,8 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Die Menschenrechtsverletzungen und die fortwährende Bedrohung haben in Nigeria eine enorme humanitäre Katastrophe ausgelöst. 1,8 Millionen Menschen mussten fliehen, davon sind 54 Prozent Frauen und 56 Prozent Kinder. Die Gemeinden sind so destabilisiert und geschwächt, dass sie nicht in der Lage sind, die Vertriebenen zu versorgen.

Die Fälle von Mangelernährung haben sich im Nordosten des Landes vervielfacht, knapp 55.000 Menschen hungern im Regierungsbezirk Borno. Es gibt kaum Zugang zu medizinischer Versorgung und die noch funktionsfähigen Gesundheitseinrichtungen sind personell unterbesetzt, da auch die medizinischen Mitarbeiter Opfer der Angriffe werden und viele von ihnen fliehen mussten.

Ärzte der Welt bietet den Menschen in Nigeria eine medizinische Basisversorgung. Foto: Ärzte der Welt
Ärzte der Welt bietet den Menschen in Nigeria eine medizinische Basisversorgung. Foto: Ärzte der Welt

News

Frauen in Nigeria warten vor Behandlungszentrum. Foto: Ärzte der Welt
28.11.2018

Nigeria verzeichnet einen dramatischen Anstieg von Choleraerkrankungen - schon jetzt ist der Ausbruch ist einer der schlimmsten seit 2010. Ärzte der Welt spielt eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung der Krankheit im Nordosten des Landes: Allein zwischen September bis November konnten 900 Cholera-Erkrankte behandelt werden.

Viele Menschen in Nigeria fliehen vor den Gewalttaten der Terrorgruppe Boko Haram. Foto: Ärzte der Welt
01.08.2018

Die anhaltende Bedrohung durch die Terrormiliz Boko Haram verschärft die humanitäre Notlage in Nigeria. Ärzte der Welt hilft in vier Kliniken im Bundesstaat Borno den geflüchteten Menschen und der lokalen Bevölkerung durch medizinische Versorgung und Ernährungsprogramme.

Viele Kinder sind in Nigeria mangelernährt. Foto: Ärzte der Welt
01.08.2017

In Nigeria tobt seit 2009 ein bewaffneter Konflikt zwischen der Terrororganisation Boko Haram und den Sicherheitskräften der Regierung. 1,8 Millionen Menschen wurden vertrieben, 8,5 Millionen Menschen sind direkt von dem Kämpfen im Nordosten des Landes betroffen. Ärzte der Welt ist seit 2016 in diesem Gebiet im Einsatz.

Unsere Hilfe

Ärzte der Welt ist seit Ende 2016 im Nordosten Nigerias im Einsatz, um Frauen und Kindern medizinisch zu versorgen. Drei Kliniken wurden in Maiduguri, der Hauptstadt des Bundestaates Borno, eine weitere in Damboa eingerichtet. Unsere Teams bieten den Menschen eine medizinische Basisversorgung sowie Programme zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Ernährung an.

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt mitfinanziert.

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