Jetzt Spenden

Nigeria: Viele Kinder sind mangelernährt. Foto: Reuters

Dramatische Situation für Menschen in Nigeria

Nigeria

2,4
Millionen

Menschen im Tschadbecken sind wegen der Angriffe der Boko Haram geflohen.

über 2
Millionen

Menschen in Nigeria sind Vertriebene im eigenen Land

knapp 12
Prozent

der Bevölkerung ist unterernährt.

 

Die Situation

Seit Jahren terrorisieren radikalislamistische Gruppierungen wie Boko Haram die Menschen in Nigeria. Sie sind für die Vertreibung von mehr als zwei Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Land Afrikas verantwortlich. Besonders stark betroffenen sind der Nordosten des Landes und die Grenzregion des Tschads.

Über 2 Millionen Menschen sind auf der Flucht

Die fortwährende Bedrohung hat in Nigeria eine enorme humanitäre Katastrophe ausgelöst. Zwei Millionen Menschen mussten fliehen, über die Hälfte davon Frauen und Kinder. Oft haben die Gemeinden, die die Vertriebenen aufnehmen, jedoch keine ausreichenden Kapazitäten, um sie zu versorgen

Die Fälle von Mangelernährung haben sich im Nordosten des Landes vervielfacht, knapp 12 Prozent der Bevölkerung ist unterernährt. Es gibt kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, die noch funktionsfähigen Gesundheitseinrichtungen sind unterbesetzt, da auch zahlreiche Mitarbeiter*innen fliehen mussten.

Ärzte der Welt bietet den Menschen in Nigeria eine medizinische Basisversorgung. Foto: Ärzte der Welt
Ärzte der Welt bietet den Menschen in Nigeria eine medizinische Basisversorgung. Foto: Ärzte der Welt

News

In manchen Regionen Nigerias bieten die Ärzte der Welt-Zentren die einzige medizinische Versorgung. Foto: Ärzte der Welt
29.09.2021

Das bevölkerungsreichste Land Afrikas kämpft mit mehreren Katastrophen: Dürre und Hitze haben zu Nahrungsmittelknappheit geführt und Gewalt durch militante Gruppen hat Tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Nun ist auch noch die Cholera erneut ausgebrochen. Ärzte der Welt hilft im Bundesstaat Borno durch medizinische Sofortmaßnahmen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

Untersuchung einer Frau. Foto: Dr. Richard.
29.07.2021

Seit Jahren terrorisiert die Miliz Boko Haram Nigeria. Besonders dramatisch ist die Situation im Nordosten. Über fünf Millionen Menschen sind dort medizinisch unterversorgt. Bewaffnete Gruppen greifen in dieser Region auch die Bevölkerung und humanitäre Helfer*innen an. Und die Covid-19- Pandemie verschärft die Krise dramatisch: Durch Grenzschließungen sind Lieferketten unterbrochen, Hilfsgüter erreichen die Menschen nur sporadisch.

Mädchen in Nigeria
31.01.2019

Kurz vor den nigerianischen Präsidentschaftswahlen im Februar sind zehntausende Menschen vor dem erneuten Aufflammen der Gewalt im Nordosten des Landes geflohen. Die Flüchtlingscamps im Bundesstaat Borno sind völlig überfüllt. Ärzte der Welt hat seine Aktivitäten in der Region deshalb ausgeweitet und leistet in einem der am stärksten betroffenen Lagern medizinische und psychologische Hilfe.

Unsere Hilfe

Ärzte der Welt ist seit Ende 2016 im Nordosten Nigerias im Einsatz, um Frauen und Kinder medizinisch zu versorgen.Weil ein Großteil der durch den Terror Vertriebenen in den Nordosten des Landes flieht und die Flüchtlingscamps im Bundesstaat Borno völlig überfüllt sind, hatÄrzte der Welt hat seine Aktivitäten in der Region ausgeweitet.In sieben Gesundheitszentren in den Städten Maiduguri und Damboa leisten die Teams medizinische Basisversorgung, sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung sowie psychosoziale Unterstützung. Ein weiteres Ziel besteht darin, Unterernährung zu bekämpfen.

 

2019 wurden in den von Ärzte der Welt unterstützen Gesundheitszentren

  • 67.800 medizinische Konsultationen durchgeführt
  • 19.300 Personen mit Informationsveranstaltungen zu medizinischen Themen erreicht
  • 36.000 Teilnehmer*innen psychosoziale Sitzungen ermöglicht
  • 172 Betroffene wegen geschlechtsspezifischer Gewalt behandelt
  • Ein Cholera-Notfallplan implementiert

 

 Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt mitfinanziert.

Ihre Unterstützung

Spenden

Helfen Sie mit!

Arbeiten Sie mit!

Unsere Stellenangebote.