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Eine große Zahl von Migranten und Migrantinnen leben in der Türkei in prekärer Situation. Foto: David Delaporte

Ärzte der Welt hilft Flüchtlingen und Migranten in der Türkei.

Türkei

Nothilfe
5 Mio.

Migranten lebten 2015 in der Türkei

2,3 Mio.

Syrer lebten 2015 in der Türkei

Die Situation

Für Migranten und Flüchtlinge, die versuchen Europa zu erreichen, ist die Türkei seit etwa fünfzehn Jahren zu einer entscheidenden Zwischenstation geworden. Viele kommen aus Syrien, aber auch aus Afghanistan, dem Iran oder afrikanischen Ländern. Istanbul ist für Tausende von ihnen Transitort. Die Zahl der 2015 in der Türkei lebenden Flüchtlinge und Migranten wird auf über fünf Millionen geschätzt, darunter rund 2.300.000 Syrer. Für viele bedeutet das Leben hier Unsicherheit, eine sozial und ökonomisch prekäre Lage, ohne Bewegungsfreiheit, oft ohne die eigenen Rechte zu kennen.

 

Geschätzte 5 Millionen Flüchtlinge und Migranten lebten 2015 in der Türkei.

Als Fremde im Land, die oft keine gültige Aufenthaltberechtigung haben, haben sie kaum Zugang zu öffentlichen Gesundheitszentren. Nur wer sich ausweisen und die ärztlichen Konsultationen bezahlen kann, wird behandelt. Die Folge: Zahlreiche Menschen suchen Ambulanzen erst dann auf, wenn der körperliche Zustand bereits kritisch ist.

 

Migranten begleiten. Foto: David Delaporte
Migranten begleiten. Foto: David Delaporte

Unsere Hilfe

MIGRANTEN & FLÜCHTLINGE

Versorgung und Beratung

Ärzte der Welt organisiert Gesprächsrunden zu gesundheitlichen Themen wie sexuell übertragbare Infektionen, HIV/AIDS und auch über die Gefahren des Schleusergeschäfts. Auch Veranstaltungstage für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel Frauen, finden statt. Seit 2015 wurden die Aktivitäten ausgeweitet – unter anderem auf die Städte Konya und Eskişehir. Seit 2012 unterstützt Ärzte der Welt seinen türkischen Partner ASEM insbesondere im administrativen Bereich und bei der Erhebung der Daten, die in unser öffentliches Playdoyer für die Rechte von Migranten und Flüchtlinge in der Türkei einfließen.

In Partnerschaft mit der türkischen Nichtregierungsorganisation ASEM (Association de Solidarité et d’Entraide aux Migrants / Gömen Yardımlaşma ve Dayanişma Derneği) bietet Ärzte der Welt in einer Anlaufstelle mitten im Istanbuler Kumkapi-Viertel soziale Beratung und Programme zur medizinische Grundversorgung an. Für viele Migranten und Flüchtlinge dient die Anlaufstelle als Ort, an dem man ihnen zuhört und sie  medizinisch versorgt. Hier finden sie auch Beratungsangebote über das türkische Gesundheitssystem und Informationen über ihre Rechte.

Im Warteraum der Anlaufstelle warten zahlreiche Menschen auf einem Gespräch mit dem Ärzte der Welt-Team. Foto: David Delaporte
Im Warteraum der Anlaufstelle warten zahlreiche Menschen auf einem Gespräch mit dem Ärzte der Welt-Team. Foto: David Delaporte

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