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In einem provisorischen Zeltlager lässt eine Frau Ihr Kind von der pädiatrischen Fachkraft des Ärzte der Welt-Teams untersuchen. Mosambik. Foto: Czuko Williams

Noch kein Aufatmen für die Bevölkerung

Noch kein Aufatmen für die Bevölkerung

Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit haben Wirbelstürme Teile von Mosambik verwüstet und Hunderttausende obdachlos gemacht. Seit knapp zwei Monaten sind unsere Teams in der besonders schwer betroffenen Provinz Sofala im Einsatz.

Die Stürme und Überflutungen haben viele Gesundheitseinrichtungen stark beschädigt. Die wenigen, die noch funktionsfähig sind, sind überlastet. Ärzte der Welt arbeitet daran, einen Zugang zu medizinischer Versorgung für die Vertriebenen in den Flüchtlingslagern zu gewährleisten. Daneben unterstützen mobile Teams Gesundheitseinrichtungen in Gegenden, in die die Menschen bereits zurückgekehrt sind. Auch bauliche Maßnahmen zur Reparatur zerstörter Einrichtungen sind geplant.

Der Krankenpfleger Wilson T. bespricht die Lage im Gesundheitszentrum von Chinamocondo mit dem Logistik-Experten von Ärzte der Welt. Foto: Czuko Williams
Der Krankenpfleger Wilson T. bespricht die Lage im Gesundheitszentrum von Chinamocondo mit dem Logistik-Experten von Ärzte der Welt. Foto: Czuko Williams

Ärzte der Welt hatte unmittelbar nach dem Wirbelsturm Idai ein Team von internationalen Expert*innen in das Katastrophengebiet entsandt und mosambikanische Fachkräfte rekrutiert, um weitere Teams zu bilden. Diese sind aktuell in vier verschiedenen Flüchtlingscamps in der ländlich geprägten Region nordwestlich der Hafenstadt Beira aktiv.

Daneben unterstützt Ärzte der Welt das regionale Krankenhaus im Bezirk Nhamatanda mit Sachspenden und organisiert den Transport von Schwerkranken aus den Camps dorthin.

Allgemeinmedizinische Konsultation im John Segredo-Camp. Foto: Czuko Williams
Allgemeinmedizinische Konsultation im John Segredo-Camp. Foto: Czuko Williams

Ansteckende Krankheiten sind eine große Gefahr für die Menschen in den betroffenen Gebieten. Deshalb legen unsere Mitarbeiter*innen ein großes Augenmerk auf die Prävention von Epidemien. In den Flüchtlingslagern John Segredo und Otcha-Otcha haben sie bereits Impfkampagnen durchgeführt, weitere Camps werden folgen.

Daneben konzentriert sich Ärzte der Welt in Mosambik darauf, die Gesundheit von Müttern und Kindern zu verbessern. Jedes der Teams hat mindestens eine pädiatrische Fachkraft. Sie beobachten die Entwicklung von Kindern und behandeln leichte bis mittelschwere Fälle von Mangelernährung. Schwere Fälle werden ins Krankenhaus Nhamatanda gebracht.

Lokale Fachkräfte bei einer Schulung in Muda Mufa. Foto: Czuko Williams
Lokale Fachkräfte bei einer Schulung in Muda Mufa. Foto: Czuko Williams

Ärzte der Welt ist seit 19 Jahren in Mosambik aktiv und kämpft dort gemeinsam mit lokalen Akteuren vor allem gegen geschlechtsbezogene Gewalt und für Frauenrechte.

Jeder Euro hilft unseren Teams vor Ort, die vom Zyklon betroffene Bevölkerung medizinisch zu versorgen. Bitte helfen Sie uns, den Menschen in Mosambik zur Seite zu stehen.

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