Hungerkrise gefärdet Mütter und Babys

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Eine Schwangere wird vom Ärzte der Welt-Team betreut. Foto: Ärzte der Welt

Der Hunger verhindert sichere Geburten

Der Hunger verhindert sichere Geburten

 

Die schlimmste Dürre seit 40 Jahren bedeutet für die Menschen in Äthiopien katastrophalen Folgen. Ernten sind verdorrt, die Brunnen ausgetrocknet und einem Großteil der Menschen – vor allem schwangeren Frauen – geht es sehr schlecht. Viele sind unterernährt.

Ein Weihnachtsbrief von Ärzte der Welt-Direktor Franꞔois De Keersmaeker

Sehr geehrte Damen und Herren,

in wenigen Wochen ist Weihnachten. Doch wenn wir an die Lage in Äthiopien denken, dann kommt bei uns keine Weihnachtsstimmung auf. Ganz im Gegenteil: Wir machen uns große Sorgen.

Seit mehr als drei Jahre hat es keine ausreichenden Niederschläge mehr gegeben. Die schlimmste Dürre seit 40 Jahren! Mit katastrophalen Folgen: Viele Tiere sind gestorben, die Felder verdorrt, die Brunnen ausgetrocknet und einem Großteil der Menschen – vor allem schwangeren Frauen – geht es sehr schlecht. Viele sind akut unterernährt.

Anfang des Jahres mussten wir in einer Gesundheitseinrichtung in Gerbo innerhalb weniger Tage erleben, wie drei Mütter bei der Geburt gestorben sind – weil sie zu spät und viel zu schwach zu uns gekommen sind. Denn wer hungert und mangelernährt ist, kann den Blutverlust bei der Geburt meist nicht kompensieren. Und stirbt, ohne je sein Baby im Arm halten zu können. Ich hoffe, Sie sehen es genauso: Wir müssen um das Leben jeder Mutter kämpfen.

BITTE HELFEN SIE MIT

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass vom Hunger geschwächte Menschen medizinische Hilfe bekommen – vor allem Schwangere sind heute unser Anliegen. Schenken Sie durch Ihre Unterstützung:

  • Eisenpräparate für Schwangere, damit es nicht zu einem massiven Eisenmangel kommt, der ihnen bei der Geburt das Leben kosten kann.
  • Untersuchungen auf Mangelernährung, um rechtzeitig gegensteuern und Schwangere und Stillende mit Spezialnahrung versorgen zu können.
  • Überlebenswichtige Geburtshilfe – durch die Trainings von Hebammen und der Bereitstellung von Einsatzfahrzeugen, um abgelegene Regionen erreichen zu können.

IHRE SPENDE HAT GEWICHT

In Ländern wie Äthiopien sterben noch immer viele Mütter bei der Geburt. Das ist so traurig. Auch, weil viele Todesfälle verhindert werden könnten.  Jede Frau, die trotz Komplikationen die Geburt überlebt, ist unsere Hilfe wert. Bitte helfen Sie mit.

Ich danke Ihnen,
Ihr

Franꞔois De Keersmaeker