Wie Ärzte der Welt die Menschen in der Ukraine unterstützt

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Patientinnen warten in einem ukrainischen Krankenhaus. Foto: Pietro Chekal

Die aktuellen Aktivitäten von Ärzte der Welt in der Ukraine

Die aktuellen Aktivitäten von Ärzte der Welt in der Ukraine

 

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat Ärzte der Welt sein Projekt in dem Land komplett umgestellt und ausgeweitet. Erfahren Sie hier den neuesten Stand unserer Arbeit.

Menschen mit gesundheitlichen Problemen, Schwangere, Frauen, Kinder und ältere Menschen machen einen großen Teil der Bewohner*innen ukrainischer Sammelunterkünfte für Binnenvertriebene aus. Dabei zu helfen, sie bedarfsgerecht medizinisch zu versorgen, ist eines der Ziele der Teams von Ärzte der Welt in der Ukraine.

Im Oblast Kiew hat das mobile Team bestehend aus Ärzt*in, Psycholog*in und Hebamme zum Beispiel kürzlich Binnenvertriebene betreut, die in umgebauten ehemaligen Eisenbahnwagons untergebracht sind. Das sogenannte Train Shelter beherbergt Menschen, die bei den Kämpfen in der Stadt Irpin ihre Heimat verloren haben.

Das Ärzte der Welt-Team ist mit batteriebetriebenen Diagnosegeräten ausgestattet, so dass den Menschen in der Unterkunft eine umfangreiche Diagnostik geboten werden kann. Auch die nötigen Medikamente werden ihnen zur Verfügung gestellt.

 

Das sogenannte Train Shelter in der Oblast Kiew
Das sogenannte Train Shelter in der Oblast Kiew

Im Oblast Czernowitz und der Stadt Dnipro arbeiten weitere mobile Einheiten bestehend aus Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen, Psycholog*innen und Hebammen. Sie untersuchen, behandeln und beraten Menschen in den ehemals russisch besetzten Gebieten und versorgen sie mit Medikamenten.

Mobile Teams und Fortbildungen

Das Team in Czernowitz hat auch Kits mit wichtigen Materialien für Diabetiker*innen – wie Blutzuckermessgeräte oder Teststreifen – an Unterkünfte für Vertriebene verteilt. In Kiew werden solche Materialien an örtliche Gesundheitseinrichtungen gespendet und können von den dortigen Fachärzt*innen an Patient*innen ausgegeben werden.

Ärzte der Welt prüft außerdem, inwieweit in Gesundheitseinrichtungen in den ehemals besetzen Gebieten des Oblasts Kiew Bedarf an Schulungen zur lebensrettenden Soforthilfe besteht und organisiert diese entsprechend. Bis zum 26. August haben wir in fünf Schulungen 80 Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen fortgebildet. Außerdem bietet Ärzte der Welt Fortbildungen an, um medizinisches Personal im Umgang mit einem Hämatologie-Analysegerät zu vertraut zu machen, mit dem man ein vollständiges Blutbild erstellen kann.

Zusätzlich hat Ärzte der Welt umfangreiche Spenden mit medizinischer Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien an Gesundheitseinrichtungen sowie Sammelunterkünfte in Czernowitz und Charkiw geliefert.

Insgesamt haben wir:

  • Rund 2.800 Personen in Gruppensitzungen zu medizinischen und psychologischen Themen unterstützt
  • Über 3.300 Konsultationen durch Ärzt*innen und Hebammen,
  • rund 2.600 psychologisch Einzelkonsultationen und
  • 224 Online-Beratungen durch Hebammen durchgeführt
  • Insgesamt rund 797.800 Menschen durch Spenden von Material und Ausrüstung erreicht

 

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Eine Mitarbeiterin von Ärzte der Welt besucht eine Gesundheitseinrichtung im Oblast Kiew. Foto: Pietro Chekal
Eine Mitarbeiterin von Ärzte der Welt besucht eine Gesundheitseinrichtung im Oblast Kiew. Foto: Pietro Chekal

 

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