Ukraine: Die Hilfe von Ärzte der Welt

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Hilfslieferung von Ärzte der Welt für die Ostukraine.

Update: Unsere Hilfe in der Ukraine 17.05.2022

Update: Unsere Hilfe in der Ukraine 17.05.2022

 

Trotz der schwierigen Lage in der Ukraine geht unsere Arbeit voran. Was Ärzte der Welt in den vergangenen Wochen erreicht hat.

Kooperationsvereinbarung mit Dnipro

Ärzte der Welt und die Stadtverwaltung von Dnipro haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Nun können wir mit weitreichenden humanitären Aktivitäten in Dnipro starten. Wie in Czernowitz wird Ärzte der Welt auch in Dnipro ein mobiles Team bereitstellen sowie mit Medikamenten und medizinischem Material unterstützen.

„Wir kooperieren bereits mit zwei örtlichen Krankenhäusern bei der Lieferung von medizinischer Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien. Wir werden ein mobiles Team bereitstellen, das verschiedene Orte, wie Sammelunterkünfte, anfahren wird. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der psychologischen Unterstützung liegen“, so Bashar Kailani, Koordinator von Ärzte der Welt in der Ukraine.

Helpline

Am 26. April startete unsere Helpline, über die wir telefonische Unterstützung im Bereich psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MPHSS) anbieten. So können wir auch den Bedarf in Regionen decken, die keinen ausreichenden Zugang (mehr) zu MHPSS-Diensten haben, wie beispielsweise in den Oblasten Donezk und Luhansk. Hinzu kommen Einzel- und Gruppensitzungen, die wir derzeit sowohl in der Stadt Czernowitz als auch in der Oblast Czernowitz anbieten und in Bucha demnächst starten. Neben MPHSS-Diensten konnten wir auch Unterstützung im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit anbieten. Insgesamt haben wir in beiden Bereichen bisher über 680 Konsultationen durchgeführt.

Ärzte der Welt hat bereits über 220.000 Menschen in der Ukraine durch Lieferung von lebensrettenden Medikamenten und medizinischen Materialien an mehr als 20 Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser erreicht. Dennoch stellt der Transport von Hilfsgütern die Teams vor große Herausforderungen – vor allem Lieferungen in den Osten des Landes und die Regionen Donezk und Luhansk. Vergangenen Donnerstag wurde in eins der noch zwei intakten Krankenhäusern im Verwaltungsbezirk Luhansk bombardiert. Auch mehrere offizielle humanitäre Konvois sind gescheitert. Umso mehr freut es uns, dass wir es diese Woche geschafft haben, zwei medizinische Notfallkits nach Bachmut in der Oblast Luhanks zu transportieren. Jedes Kit enthält die medizinische Grundversorgung für 10.000 Menschen für drei Monate.

Herzlichen Dank an alle, die diese Arbeit von Ärzte der Welt bereits unterstützt haben! Jede Hilfe ist wichtig - jetzt spenden!

 

 

 

 

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