Jetzt Spenden

Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt

Jemen: Kampf ums Überleben. Spenden und helfen!

Jemen

Nothilfe
2,5 Millionen

Binnenflüchtlinge im Jemen

170.000

Menschen sind seit März 2015 aus dem Land geflohen

14,8

Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Basisgesundheitsversorgung

Die Situation

2014 eskalierte der im Jemen seit Jahren schwelende Konflikt und mündete in einen Bürgerkrieg zwischen den Huthi-Rebellen und Regierungsstreitkräften. Die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien sind noch heftiger geworden, seit eine Koalition arabischer Länder, angeführt von Saudi-Arabien, die Regierung unterstützt und mehrere Regionen im Westen Jemens bombardiert.

75 Prozent der Gesamtbevölkerung ist auf Humanitäre Hilfe angewiesen.

Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung leidet erheblich unter den Kämpfen und benötigt dringend medizinische Versorgung. 3,3 Millionen Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sind unterernährt, davon rund 462.00 Kinder unter fünf Jahren.

11,3 Mio, das entspricht 39 Prozent der Bevölkerung, sind in akuter Not, das heißt, dass sie sofortige Hilfe brauchen, um zu überleben.

1
Waf'a Alsaidy im Interview über die aktuelle humanitäre Situation im Jemen.

News

Ein Junge im Jemen läuft über Trümmer
05.04.2018

Die vorläufige Bilanz des Krieges im Jemen: Ein festgefahrener Konflikt und eine Bevölkerung in Geiselhaft.

Kinder im Jemen leiden unter dem Bürgerkrieg. Foto: Reuters
20.02.2018

UPDATE: Beim schwersten Diphtherie-Ausbruch im Jemen seit fast 30 Jahren steigen weiterhin die Patientenzahlen. Mitte März waren bisher mindestens 1.370 Verdachtsfälle und 76 Todesfälle zu beklagen, die mit Diphtherie in Verbindung gebracht werden. Die Krankheit trat bisher in 20 Regierungsbezirken auf, vor allem in Ibb und Al Hudaydah. Kinder sind besonders gefährdet. Ärzte der Welt behandelt die Patienten in 13 Gesundheitseinrichtungen – doch der Bürgerkrieg und die Blockade von Lieferungen erschweren die Hilfe.

Kleiner Junge im Jemen
20.12.2017

1000 Tage nach der Eskalation des Krieges im Jemen haben 400 bekannte Persönlichkeiten und Nichtregierungsorganisationen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die britische Premierministerin Theresa May und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron dazu aufgerufen, den Menschen dort endlich zu helfen.

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Notfallversorgung für die Bevölkerung wiederherstellen

Ärzte der Welt unterstützt acht Gesundheitseinrichtungen, um der jeminitischen Bevölkerung zu helfen. Neben medizinischer Basisversorgung und Mental-Health-Programmen stellt die Organisation auch Sonnenkollektoren, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Die Sicherheitslage ist angespannt – daher wurde eine Außenbasis in Dschibuti, auf der anderen Seite des Golfs von Aden, eröffnet, um unter anderem die Lieferung von Medikamenten in das Land zu ermöglichen.

Seit Ende November 2015 befindet sich ein Team von Ärzte der Welt in Sana’a, um medizinische Einrichtungen, die durch die Bombardements beschädigt wurden, wieder funktionsfähig zu machen und die Grundversorgung wiederherzustellen. Eine weitere Komponente unserer Arbeit ist es,Unterernährung frühzeitig zu erkennen und Opfern des Krieges psychologische Hilfe anzubieten.

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

Ihre Unterstützung

Spenden

Helfen Sie mit!

Informieren

Unser Newsletter.

Arbeiten Sie mit!

Unsere Stellenangebote.