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Une mère et son bébé, après le séisme d'avril 2015 (c) Olivier Papegniès

Spenden für Nepal: Ärzte der Welt leistet nach Erdbeben Nothilfe

Nepal

8.891

Menschen wurden durch die Erdbeben 2015 getötet

16.000

Menschen wurden verletzt

80%

der medizinischen Infrastruktur wurde zerstört

Die Situation

Zwei schwere Erdbeben erschütterten 2015 Nepal, am 25. April und am 12. Mai. Ärzte der Welt war bereits seit 2007 in dem Land aktiv und leistete Soforthilfe: mit medizinischer, materieller und menschlicher Unterstützung für die Opfer. Das erste Erdbeben war mit einer Stärke von 7,8 das verheerendste seit fast einem Jahrhundert. Die Erde rutschte, unzählige Häuser stürzten ein, fast 9.000 Menschen starben. Etwa 70 Prozent der Infrastruktur wurde zerstört, fast 80 Prozent davon medizinische Infrastruktur.

Fast 80 Prozent der medizinischen Infrastruktur wurden zerstört. 

Bis heute hat sich die Lage bei weitem nicht stabilisiert. Das nepalesische Gesundheitssystem leidet noch immer unter den Auswirkungen der beiden Erdbeben, und die Kommunen und Gemeinden bemühen sich darum , wieder die frühere Normalität herzustellen.

Wartende vor einem Gesundheitszentrum. Foto: Olivier Papegnies
Wartende vor einem Gesundheitszentrum. Foto: Olivier Papegnies

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Nach der Soforthilfe der Wiederaufbau

 

Im Distrikt Sindhupalchok sind die Nachwirkungen der Erdbeben von 2015 noch enorm. Da eine gute Gesundheitsversorgung fehlt, bessert sich der Zustand der Verwundeten nicht und die Sterberate bleibt auf einem beunruhigend hohen Niveau. Eine ganze Kommune müht sich um ihren Wiederaufbau und Hunderte von Familien kämpfen um ihre Existenz. 

Angesichts dieses alarmierenden Befundes hat Ärzte der Welt, in Partnerschaft mit der nepalesischen Regierung und dem Gesundheitsamt von Sindhupalchok, Anfang 2016 ein umfangreiches Programm gestartet. Ziel ist, das Gesundheitssystem wiederherzustellen. Unsere Teams helfen beim Wiederaufbau der Aufnahmeeinrichtungen, und sie bilden das einheimische Personal für die Versorgung von Verwundeten aus.

Das langfristige Ziel des Programms besteht darin, die Gefahr zu reduzieren, dass bei neuen Katastrophen das Gesundheitssystem zusammenbricht. Ärzte der Welt arbeitet mit Einrichtungen und Verbänden vor Ort zusammen, um die Wasserqualität zu verbessern. Auch soll der Zugang zur Versorgung in der gynäkologischen und reproduktiven Medizin ausgebaut werden.

Parallel unterstützen unsere Teams die Gründung von Kooperativen und von mikrofinanzierten Gruppen. Tausende Frauen werden unmittelbar von ihren Angeboten im Bereich Gesundheitserziehung, aber auch von finanziellen Rücklagen, Darlehen und Notfallfonds für die Geburtshilfe profitieren. 

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Ärzte der Welt in Nepal. Video: Ärzte der Welt
Rückblick
1995
Beginn eines Programms für kommunale Gesundheit und Aidsprävention in den Distrikten Baglung, Myagdi und Parbat (beendet 1999).
2002
Beginn eines Programms zur Aidsprävention in den Distrikten Gulmi, Arghakhanchi, Syangja und Palpa (beendet 2006).
2007
Programmstart in 12 Kantone des Distrikts Sindhupalchok: Zugang zur Gesundheitsversorgung mit Mikrofinanzierung verbunden.
2011
Ausweitung des Programms auf 10 weitere Kantone desselben Distrikts.
2015
Aktive Nothilfe wegen der Erdbeben.

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