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Eine junge Mutter in einem provisorischen Flüchtlingscamp in Bangladesch. Foto: Reuters/Cathal Mc Naughton

Bangladesch: Nothilfe für vertriebene Rohingyas

Bangladesch

Nothilfe
2
von 3

der Geflüchteten sind Kinder

603.000
Rohingya

sind seit August 2017 in das Land geflohen

800.000
Rohingya

sind derzeit in Flüchtlingslagern

Die Situation

Bangladesch zählt 165 Millionen Einwohner und ist damit einer der am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt. Derzeit zählt das Land zu den ärmsten Ländern in Asien. Dank eines wirtschaftlichen Aufschwungs konnte das Land seine sozialen und ökonomischen Indikatoren stark verbessern und zählt zu den aufstrebenden Märkten. Die Mehrheit der Bevölkerung, rund 90 Prozent, bekennt sich zum Islam.

 

Flucht der Rohingya

 

Die Rohingya sind eine sunnitische Ethnie in Myanmar. Bis zu den Auseinandersetzungen im Herbst 2017 lebte etwa eine Million Rohingya hauptsächlich im nördlichen Teil des an Bangladesch grenzenden Rakhine-Staates. Seit den gewalttätigen Attacken des burmesischen Militärs auf die Rohingya mussten über 800.000 von ihnen nach Bangladesch fliehen. Sie leben dort in improvisierten Lagern, ohne ausreichende Nahrung, medizinische Versorgung, Schutz oder eine adäquate Unterbringung. Von den Vereinten Nationen werden sie als die am stärksten verfolgte Minderheit der Welt eingestuft.

Eine junge Mutter in einem provisorischen Flüchtlingscamp in Bangladesch. Foto: Ärzte der Welt
Eine junge Mutter in einem provisorischen Flüchtlingscamp in Bangladesch. Foto: Ärzte der Welt

Unsere Hilfe

Seit Mitte September 2017 betreibt Ärzte der Welt im Distrikt Cox’s Bazar ein Programm, um den Zugang zu einer qualitativen Gesundheitsversorgung für Geflüchtete zu verbessern. Die Aktivitäten sind derzeit im Bereich Kutupalong MS, Balukhali MS und Potibonia. Ärzte der Welt arbeitet hier zusammen mit einem lokalen Partner, Gonoshasthaya Kendra.

Ziel ist es, den Zugang zu einer Basisgesundheitsversorgung in diesen Gebieten zu verbessern und psychosoziale Hilfsangebote mit einem Fokus auf geschlechtsbasierte Gewalt zu schaffen. Ebenso soll ein Netzwerk aus traditionellen Geburtshelfern und ein Betreuungssystem für Schwangere aufgebaut werden.

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