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Ein Junge in den Trümmern seiner Stadt in Jemen. Foto: Ärzte der Welt

Jemen

Nothilfe
2,5 Millionen

Binnenflüchtlinge im Jemen

170.000

Menschen sind seit März 2015 aus dem Land geflohen

14,8

Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Basisgesundheitsversorgung

Die Situation

2014 eskalierte der im Jemen seit Jahren schwelende Konflikt und mündete in einen Bürgerkrieg zwischen den Huthi-Rebellen und Regierungsstreitkräften. Die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien sind noch heftiger geworden, seit eine Koalition arabischer Länder, angeführt von Saudi-Arabien, die Regierung unterstützt und mehrere Regionen im Westen Jemens bombardiert.

75 Prozent der Gesamtbevölkerung ist auf Humanitäre Hilfe angewiesen.

Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung leidet erheblich unter den Kämpfen und benötigt dringend medizinische Versorgung. 3,3 Millionen Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sind unterernährt, davon rund 462.00 Kinder unter fünf Jahren.

11,3 Mio, das entspricht 39 Prozent der Bevölkerung, sind in akuter Not, das heißt, dass sie sofortige Hilfe brauchen, um zu überleben.

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Waf'a Alsaidy im Interview über die aktuelle humanitäre Situation im Jemen.

News

Vor allem Kinder sind im Jemen von der Cholera bedroht. Foto: Jean Baptiste Lopez
21.11.2017

UPDATE 26.11.2017: Nach rund dreiwöchiger Blockade erreichen wieder erste Hilfslieferungen die hungernden Menschen im Jemen. Das Militärbündnis unter saudi-arabischer Führung hatte am 6. November alle Zugänge in das Land auf dem See-, Luft- und Landweg abgeriegelt. Die Blockade löste international Proteste aus, an denen sich auch Ärzte der Welt beteilgt hatte:

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Notfallversorgung für die Bevölkerung wiederherstellen

Ärzte der Welt unterstützt acht Gesundheitseinrichtungen, um der jeminitischen Bevölkerung zu helfen. Neben medizinischer Basisversorgung und Mental-Health-Programmen stellt die Organisation auch Sonnenkollektoren, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Die Sicherheitslage ist angespannt – daher wurde eine Außenbasis in Dschibuti, auf der anderen Seite des Golfs von Aden, eröffnet, um unter anderem die Lieferung von Medikamenten in das Land zu ermöglichen.

Seit Ende November 2015 befindet sich ein Team von Ärzte der Welt in Sana’a, um medizinische Einrichtungen, die durch die Bombardements beschädigt wurden, wieder funktionsfähig zu machen und die Grundversorgung wiederherzustellen. Eine weitere Komponente unserer Arbeit ist es,Unterernährung frühzeitig zu erkennen und Opfern des Krieges psychologische Hilfe anzubieten.

Dieses Programm wird vom Auswärtigen Amt und von Sternstunden mitfinanziert.

Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters
Ein Junge im Jemen. Foto: Reuters

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