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Corona-Pandemie

118,0
~ Tagesinsidenz Deutschland

Quelle: corona.rki.de
Stand: 27.10.2021

Über 295,432
neue Fälle weltweit

Quelle: WHO
Stand: 27.10.2021

Über 243,857,028
gemeldete Fälle Weltweit

Quelle: WHO

Stand: 27.10.2021

 

Die Situation

Die Coronakrise trifft diejenigen am härtesten, die ohnehin benachteiligt sind. Ärzte der Welt unterstützt diese Menschen und hilft so, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen – in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Besonders durch die Corona-Pandemie gefährdet sind hierzulande zum Beispiel Obdachlose oder Menschen, die mit anderen auf engem Raum leben müssen. Viele von ihnen können sich nicht an die notwendigen Hygienemaßnahmen halten und auch nicht in Quarantäne gehen. Auch bei prekär Beschäftigten, die es sich nicht leisten können, nicht zur Arbeit zu gehen, besteht eine größere Gefahr, sich und andere anzustecken. Viele Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus trauen sich nicht, eine normale Arztpraxis aufzusuchen.

In den Projektländern, die von Krieg oder anderen Krisen betroffen sind, ist die Situation für die Menschen meist noch besorgniserregender. Sehen Sie hier unseren Überlick über unsere Programme im Ausland:

 

 Corona in Krisen- und Konfliktgebieten

 

 

Internationales Ärzte der Welt-Netzwerk: Zuhause gegen Covid-19

 

Sie können uns helfen: Aktuell benötigen wir dringend Unterstützung, um die steigenden Materialkosten, wie zum Beispiel für Desinfektionsmittel oder Schutzkleidung, zu decken. Zudem haben wir erhöhte Kosten durch den zusätzlichen Bedarf an Dolmetscher*innen. Auch für unsere internationalen Projekte stellen wir uns auf einen erhöhten Hilfsbedarf ein. Daher sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Nur gemeinsam können wir die Coronakrise überwinden!
Helfen auch Sie, ihre Mitmenschen zu schützen und die Ausbereitung des Virus zu verlangsamen!

 

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Eigentlich 20 Jahre - Wir werfen einen Blick auf die letzten Monate

News

Ärzte der Welt setzt sich gegen Patente auf lebenswichtige Medikamente ein. Foto: Ärzte der Welt
28.09.2021

Impfstoffe und Behandlungen müssen endlich denjenigen zugutekommen, die sie wirklich benötigen. Mit einer europaweiten Petition setzt sich Ärzte der Welt dafür ein. Gleichzeitig fordern wir, dass große Pharmakonzerne aus der Krise kein Milliardengeschäft machen dürfen. Helfen Sie mit und unterstützen Sie die europäische Bürgerinitiative!

Ein Mitarbeiter von Ärzte der Welt mit Schutzmaske. Foto: Nicolas Fuchs
27.07.2021

Eineinhalb Jahre schon, seit Frühjahr 2020, versetzt die Coronapandemie die Welt in Aufruhr. Die Ärzte der Welt-Mitarbeiterinnen Bettina Rademacher und Julia Brunner berichten im Interview, wie sich ihre Arbeit seitdem verändert hat. Und welche positiven Erfahrungen sie in diesem Krisenjahr gemacht haben.

Impfsprechstunde in der medizinischen Anlaufstelle. Foto: Ärzte der Welt
20.07.2021

Ein Pieks für alle, die möchten – eigentlich sollte dem in Deutschland inzwischen nichts mehr im Weg stehen. Weil aber Menschen, die keinen geregelten Aufenthaltsstatus oder keine Krankenversicherung haben, nur schwer an eine Covid-Impfung kommen, bietet die Münchner Anlaufstelle open.med genau das für sie an.

Unsere Hilfe

Wir als deutsche Sektion der Hilfsorganisation Ärzte der Welt helfen aktiv dabei, die Coronakrise zu bewältigen:

  • Wir informieren mehrsprachig darüber, wie man sich und so auch andere vor dem Virus schützen kann.
  • Wir identifizieren Verdachtsfälle und unterstützen dabei, dass sie getestet und behandelt werden.
  • Wenn notwendig, führen wir fachgerecht Corona-Schnelltests und PCR-Tests in unseren Anlaufstellen sowie im mobilen Einsatz durch.
  • Wir stellen Patient*innen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.
  • Wir behandeln in unseren Anlaufstellen weiterhin chronisch und akut Erkrankte – solange wir ausreichende personelle Kapazitäten haben und der Schutz unserer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen gewährleistet ist.
  • Wir unterstützen Patient*innen dabei, (wieder) in die Krankenversicherung aufgenommen zu werden.
  • Wir stellen Atteste für Risikopatient*innen aus, die in Sammelunterkünften (zum Beispiel Notunterkünften für Wohnungslose) leben müssen, wo sie einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Mit den Bescheinigungen können sie in weniger dicht belegte Zimmer umziehen, sofern diese verfügbar sind.
  • Wir teilen unsere Erfahrungen mit Behörden und anderen Organisationen, um diese darin zu unterstützen, praxisnahen Präventions-, Test- und Impfstrategien für unsere Zielgruppen zu entwickeln.
  • Wir setzen uns politisch für einen gerechten Zugang zu Arzneimitteln zur Prävention und Behandlung von Covid-19 ein. Dabei ist uns besonders wichtig, die Bedarfe von Wohnungslosen und Geflüchteten sichtbar zu machen.

Wir geben unser Bestes, um unsere Angebote zur medizinischen Versorgung aufrechtzuerhalten. Denn vor allem für Menschen ohne ausreichenden Zugang zum regulären Gesundheitssystem stellt die Pandemie ein großes Risiko dar: Die Angst vor Kosten, Stigmatisierung oder der Weitergabe ihrer Daten an andere Behörden bei ungeklärtem Aufenthaltsstatus schreckt viele Menschen davon ab, eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen. In den medizinischen Anlaufstellen von Ärzte der Welt können die Patient*innen sicher sein, dass ihnen unkompliziert, kostenlos und auf Wunsch anonym geholfen wird.

 

Dr. Günter Fröschl, Vorstandsmitglied
Dr. Günter Fröschl, Vorstandsmitglied
"Die gegenwärtige Corona-Pandemie zeigt uns in Europa aktuell vor allem eines auf: wie wichtig Solidarität ist, um Krisen effektiv anzugehen. Solidarität zwischen Ländern, aber auch zwischen den Bevölkerungsgruppen, die gut versorgt sind und den verletzlichen, vulnerablen Gruppen. Die Schwäche der Solidarität ist die eigentliche Krise in Europa. Wir von Ärzte der Welt versuchen unseren zivilgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, um dies zu ändern."

Dr. Günter Fröschl,
Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie, Tropenmedizin und Mitglied im Vorstand von Ärzte der Welt

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