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Kindersprechstunde in München. Foto: Ärzte der Welt

Ärzte der Welt: Hilfe in Deutschland, die ankommt

Deutschland

> 100.000
Menschen

Leben in Deutschland ohne Krankenversicherung

2.000
Patient(inn)en

unterstützen wir jährlich

85
Prozent

der Hamburger Patient(inn)en sind EU-Bürger

Die Situation

Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch in Europa setzen wir uns mit Gesundheitsprogrammen für Benachteiligte ein. In Deutschland bieten wir Menschen, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben, kostenlose medizinische Versorgung und Beratung an. Und die Hilfe ist dringend nötig: Denn hunderttausende Männer, Frauen und Kinder leben in Deutschland offiziell ohne Krankenversicherung, eine genaue Zahl wird nicht erfasst.

Aber auch Menschen mit Krankenversicherung – zum Beispiel Wohnungslose – haben bisweilen Schwierigkeiten beim Zugang zum Gesundheitssystem: Diskriminierungserfahrungen, administrative Schwierigkeiten und mögliche Eigenbeteiligung an den Behandlungskosten hindern sie am Arztbesuch.

 

Informationen, Adressen und Öffnungszeiten von unseren Anlaufstellen open.med in München, open.med in Berlin, MedMobil in Stuttgart und der Migrantenmedizin westend in Hamburg finden Sie hier.

 

Ebenso können Sie unsere Broschüre "Gesundheitsversorgung für alle" downloaden: PDF iconADW_Inlandsprojekte_Gesundheitsversorgung_fuer_alle.pdf

 

Patient im MedMobil Stuttgart. Foto: Ärzte der Welt
Patient im MedMobil Stuttgart. Foto: Ärzte der Welt

News

In den umstrittenen Ankerzentren herrschen inakzeptable Bedingungen.
19.06.2018

In den von der Bundesregierung geplanten Ankerzentren soll künftig das komplette Asylverfahren abgewickelt werden. Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e.V. hat analysiert, welche Konsequenzen das Ankerkonzept für die Rechte und den Gesundheitszustand psychisch erkrankter und/oder traumatisierter Geflüchteter zu erwarten sind.

Mobile Klinik von Ärzte der Welt
23.05.2018

Die Mitarbeiter/-innen unserer deutschen Anlaufstellen kümmern sich immer wieder um Menschen, die sonst keinen Zugang zu lebensrettenden medizinischen Leistungen hätten. Einen Fall, bei dem es buchstäblich um Leben und Tod ging, möchten wir hier schildern.

Unsere Hilfe

Im Jahr 2016 führten die 15 Sektionen des Ärzte der Welt Netzwerks insgesamt 180 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen Heimatländern durch. In Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München und Berlin, Ärzte der Welt mobil in München und MedMobil in Stuttgart, sowie Migrantenmedizin westend in Hamburg, Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an.

Hauptziel unserer Projekte ist es, diese Patient(inn)en mit einem niedrigschwelligen Angebot medizinisch zu versorgen. Wir bieten eine individuelle gesundheitliche, psychosoziale oder sozialrechtliche Beratung und helfen beim Zugang zu weiterführender fachärztlicher Versorgung, dem regulären Gesundheitssystem und zusätzlichen Hilfsangeboten.

Unser Angebot:

Die Angebote stützen sich auf das Engagement von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern: Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierenden, Pfleger(inne)n, Dolmetscher(inne)n, Sozialberater(inne)n, Apotheker(inne)n und Verwaltungskräfte.

... in Stuttgart
aufsuchende und anonyme medizinische Hilfe und Sozialberatung für Wohnungslose, Drogennutzer(innen), Jugendliche und andere Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen; präventive Maßnahmen wie Spritzentausch, Ausgabe von Kondomen oder Informationen über Hygiene und Ernährung.
… in München, Berlin und Hamburg:
allgemeinmedizinische, kinderärztliche und frauenärztliche Sprechstunden. In München bieten wir zusätzliche Sprechstunden für chronisch und psychisch kranke Menschen an.

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