Ärzte der Welt: Hilfe in Deutschland, die ankommt

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Ärzte der Welt: Hilfe in Deutschland, die ankommt

Deutschland

4.077
Konsultationen

haben wir 2020 durchgeführt

97,2 %
unserer Patient*innen

lebten 2020 unter der Armutsgrenze

1.512
Patient*innen

haben wir 2020 beraten und behandelt

 

Die Situation

In Deutschland bieten wir kostenlose medizinische Versorgung und Beratung für Menschen an, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben. Und die Hilfe ist dringend nötig: Hunderttausende Männer, Frauen und Kinder leben in Deutschland offiziell ohne Krankenversicherung, eine genaue Zahl wird nicht erfasst.

Aber auch Menschen mit Krankenversicherung – zum Beispiel Wohnungslose – haben oft Schwierigkeiten beim Zugang zum Gesundheitssystem: Diskriminierungserfahrungen, administrative Schwierigkeiten und mögliche Eigenbeteiligung an den Behandlungskosten hindern sie am Arztbesuch.

 

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Zu Besuch in Hamburg bei open.med im Westend

News

Demonstration am Brandenburger Tor. Foto: Renate Chueire
17.08.2022

Ehemalige afghanische Ortskräfte sind in Deutschland mit erheblichen Barrieren konfrontiert, wenn sie medizinische und psychologische Dienste in Anspruch nehmen wollen. Ärzte der Welt fordert, die lückenlose Gesundheitsversorgung aller Geflüchteten sicherzustellen.

Mitglied des Ärzte der Welt-Vorstands Peter Frank. Foto: Ärzte der Welt
28.07.2022

Kaum jemand engagiert sich schon so lange für Ärzte der Welt Deutschland wie Peter Frank: Seit 17 Jahren setzt er sich erst als Ehrenamtlicher, später als Vorstandsmitglied für den Verein ein. Wie sieht er die bisherige Entwicklung und was wünscht er sich noch für Ärzte der Welt?

Ursula Schneider, ehrenamtliche Psychologin und Psychotherapeutin bei Ärzte der Welt. Foto: Ärzte der Welt
27.07.2022

Die Psychologin und Psychotherapeutin Ursula Schneider betreut seit fünf Jahren ehrenamtlich Menschen mit psychischen Problemen bei open.med München. Im Interview spricht sie über die Bedeutung und die Bedarfe in der psychologischen Gesundheitsversorgung – und über die Hürden, mit denen unsere Patient*innen konfrontiert werden.

Unsere Hilfe

Im Jahr 2020 führten die 17 Sektionen des Ärzte der Welt Netzwerks insgesamt 161 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen Heimatländern durch. In Deutschland unterhält Ärzte der Welt die Anlaufstellen

Hauptziel unserer Projekte ist es, unsere Patient*innen mit einem niedrigschwelligen Angebot medizinisch zu versorgen. Wir bieten eine individuelle gesundheitliche, psychosoziale oder sozialrechtliche Beratung und helfen beim Zugang zu weiterführender fachärztlicher Versorgung, dem regulären Gesundheitssystem und zusätzlichen Hilfsangeboten.

Die Angebote werden möglich durch das Engagement von zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen: Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierenden, Pfleger*innen, Dolmetscher*innen, Sozialberater*innen, Apotheker*innen und Verwaltungskräfte.

Unser Angebot für Menschen ohne oder nur mit einem eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung:
… in München und Hamburg:
In den Anlaufstellen bieten wir allgemeinmedizinische, kinderärztliche und frauenärztliche Sprechstunden an.
In München gibt es zusätzlich Sprechstunden für chronisch und psychisch kranke Menschen.
Im Behandlungsbus von open.med München erhalten Menschen ohne Krankenversicherung mehrmals die Woche kostenlose medizinische Hilfe sowie soziale Beratung.
 
 
 
... in Stuttgart:
Im Behandlungsfahrzeug MedMobil erfolgt eine aufsuchende und anonyme medizinische Hilfe und Sozialberatung für Wohnungslose, Drogennutzer*innen, Jugendliche und andere Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen.

Die Wirkung unserer Inlandsprojekte wurde im Jahr 2021 einer tiefgehenden Analyse unterzogen. Der Bericht ist PDF icon hier nachzulesen.

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